Dissertation: Gesellschaftsrechtliche Wettbewerbsverbote für Geschäftsleiter

Gesellschaftsrechtliche Wettbewerbsverbote für Geschäftsleiter

Eine rechtsformübergreifende Studie

Schriften zum Handels- und Gesellschaftsrecht, Band 131

Hamburg 2013, 326 Seiten
ISBN 978-3-8300-7002-3 (Print), ISBN 978-3-339-07002-9 (eBook)

AG, AG & Co. KG, AG & Co. KG aA, Drittschutzwirkung, Geschäftsführer, Gesellschaftsrecht, Gesellschaftsrechtliche Treuepflicht, GmbH, GmbH & Co. KG, Vorstand, Wettbewerbsverbot, Wirtschaftsrecht, Zustimmungsvorbehalt

Zum Inhalt

Das Werk bietet einen umfangreichen Überblick über gesellschaftsrechtliche Wettbewerbsverbote für Geschäftsleiter. Es befasst sich dabei sowohl mit der Herleitung dieser Wettbewerbsverbote als auch mit deren Umfang.

Nach einer Einleitung in die Arbeit erfolgt zunächst eine detaillierte Analyse derjenigen Wettbewerbsverbote, die gegenüber den Geschäftsleitern der AG, GmbH, KG und KGaA gelten. Ähnlich wie bei einem Handbuch, sorgt die für jede Gesellschaftsform wiederkehrende gleiche Prüfungsstruktur für eine einfache Vergleichbarkeit der einzelnen Voraussetzungen der Wettbewerbsverbote bei den verschiedenen Gesellschaftsformen. Zudem zeigt ein synoptischer Vergleich am Ende dieses zweiten Teils Gemeinsamkeiten und Unterschiede der zuvor dargestellten und geprüften Wettbewerbsverbote auf.

Der dritte und der vierte Teil behandeln sodann die Geltung von Wettbewerbsverboten gegenüber Geschäftsleitern in der Kapitalgesellschaft & Co. Hierzu prüft die Verfasserin ausführlich, ob – und in welcher Form – den Geschäftsleiter der Komplementär-Gesellschaft einer Kapitalgesellschaft & Co. auch zugunsten der Unternehmensträger-Gesellschaft ein Wettbewerbsverbot trifft. Der dritte Teil der Studie betrifft dabei die Geltung eines solchen Wettbewerbsverbots in der GmbH & Co. KG und in der AG & Co. KG. Im vierten Teil werden die GmbH & Co. KGaA und die AG & Co. KGaA betrachtet. Die Begutachtung befasst sich zunächst mit der Herleitung eines solchen Wettbewerbsverbots. Die Verfasserin zeigt hierbei zwei alternative Drittwirkungsmodelle auf, welche sie in einem nächsten Schritt abschließend gegeneinander abwägt. Dargestellt wird darüber hinaus die Reichweite eines solchen Wettbewerbsverbots sowohl in sachlicher als auch in persönlicher Hinsicht. Zudem geht das Werk ausführlich auf das Bestehen möglicher Zustimmungsvorbehalte der Gesellschafter der Unternehmensträger-Gesellschaft ein. Dabei setzt es sich intensiv und kritisch mit der aktuellen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zur Geltung von Wettbewerbsverboten in der in einen faktischen Konzern eingebundenen AG & Co. KG auseinander.



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