Martin Boss Soziale Ansteckung und interpersonelle Dysbalance im Sport
Eine experimentelle Untersuchung
Hamburg 2013, 142 Seiten
Zum Inhalt
Ob schlechte Leistung innerhalb einer Mannschaft ansteckend ist, ist die Ausgangsfrage des Buches. Der Autor stellt zunächst auf Basis der Balancetheorie ein theoretisches Modell für die soziale Übertragung schlechter Leistung vor, welches intra- und interpersonelle Dynamiken explizit beschreibt. Auf Grundlage dessen werden zwei experimentelle Studien vorgestellt: Es zeigt sich, dass die Wahrnehmung eines Leistungseinbruchs des Partners vor allem dazu führt, dass der Beziehungswert zu diesem Partner abgewertet wird. Bezogen auf die objektiven Leistungen ergeben sich Tendenzen, dass sich die Wahrnehmung einer plötzlichen Leistungsverschlechterung des Partners ansteckend auszuwirken scheint.
Insbesondere die balancetheoretische Einbettung des Phänomens der sozialen Ansteckung kann als zweckdienlicher Ausgangspunkt sowohl für weiterführende Studien als auch für den praktischen Umgang mit sozialen Ansteckungsprozessen gesehen werden.
Bibliografische Daten
| Autor | Martin Boss |
| Titel | Soziale Ansteckung und interpersonelle Dysbalance im Sport |
| Untertitel | Eine experimentelle Untersuchung |
| Seiten | 142 |
| Erscheinungsjahr | 2013 |
| Ort | Hamburg |
| ISBN (Print) | 978-3-8300-6828-0 |
| eISBN (eBook) | 978-3-339-06828-6 |
| Schriftenreihe | Schriften zur Sportpsychologie |
| Band | 11 |
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