Doktorarbeit: Der Bogen als visuelles Zeichen im römischen Stadtbild

Der Bogen als visuelles Zeichen im römischen Stadtbild

Zum Bedeutungswandel eines Architekturelements in der späten Republik

ANTIQUITATES – Archäologische Forschungsergebnisse, Band 57

Hamburg 2012, 500 Seiten
ISBN 978-3-8300-6470-1 (Print), ISBN 978-3-339-06470-7 (eBook)

Rezensionen

[...] [Vf. gebührt das] Verdienst, sich der Frage nach einer inhaltlichen Aussage des die römische Architektur vielerorts prägenden Bogenmotivs mit einer gewissen Systematik auf breiter Materialbasis angenommen und damit eine Grundlage für die sich anschließenden Diskussionen gelegt zu haben [...].

Christof Berns, in:
Göttinger Forum für Altertumswissenschaft, GFA 17 (2014)

[...] Das große Verdienst dieser Arbeit besteht darin, sich erstmals der republikanischen Bogenarchitekturen angenommen und die für diese spezielle Fragestellung im Schatten der Kaiserzeit stehende Epoche erhellt zu haben.

Viktoria Färber, in:
Bonner Jahrbücher, 213 (2013)

[…] B.-E. discusses a fascinating topic, has successfully studied an impressive amount of monuments, and presents an overall convincing argument. […]

Monika Trümper, in:
Journal of Roman Studies, JRS 103 (2013)

Altertum, Archäologie, Bautechnik, Bogen, Fassadenelement, römische Architektur, Römische Republik, Semantik, Urbanistik

Zum Inhalt

Der Bogen fand seit dem beginnenden 3. Jh. v. Chr. als konstruktives Bauelement gleichsam Eingang in die griechisch-hellenistische wie auch in die republikanische Architektur. Die Bogenarchitekturen beider Kunstlandschaften wiesen gänzlich verschiedene Tendenzen bezüglich ihrer Häufigkeit, der Sichtbarkeit und Ausgestaltung des Bogens in seiner Außenansicht auf. Die Publikation weist nach, dass der bewusste Einsatz der visuellen Zeichenhaftigkeit des Bogens als eine Innovation der römischen Architektur der späten Republik zu bewerten ist.



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