Doktorarbeit: Einfluss vertikaler, lateraler und struktureller Führung auf organisationales Commitment und Produktivität

Einfluss vertikaler, lateraler und struktureller Führung auf organisationales Commitment und Produktivität

Schriften zur Arbeits-, Betriebs- und Organisationspsychologie, Band 64

Hamburg , 252 Seiten

ISBN 978-3-8300-6411-4 (Print)
ISBN 978-3-339-06411-0 (eBook)

Zum Inhalt

Veränderte Rahmenbedingungen verlangen flexible und anforderungsgerechte Steuerungsmechanismen der Leistungsprozesse in Organisationen. Dieses wird durch zunehmende Virtualisierung und Globalisierung der Zusammenarbeit sowie Transparenz der Märkte weiter verstärkt. Vertikale (hierarchische) Führungssysteme als Allheilmittel erweisen sich zunehmend als dysfunktional.

Welche Alternativen bieten sich, um einerseits den im Wettbewerb steigenden Anforderungen an Schnelligkeit und Qualität der Leistungsprozesse gerecht zu werden und andererseits Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden sowie deren Potenzial im Sinne der Unternehmensziele zu heben.

Als Indikator für die Mitarbeiterbindung dient das Organisationale Commitment. Die Höhe der Produktivität wird durch die Möglichkeiten determiniert, das gegebenes Potential der Mitarbeiter im Rahmen der Leistungsprozesse zur Entfaltung kommen kann.

Die Ansätze der lateralen Führung durch Kollegen (innerbetriebliche Kunden) sowie der strukturellen Führung durch die Organisation im Rahmen organisationaler Regelungen können Alternativen zu den klassischen hierarchischen Führungsmodellen darstellen. In der Untersuchung wird der Beitrag dieser Führungsansätze für das organisationale Commitment und die Produktivität der Mitarbeiter diskutiert.

In einer qualitativen Vorstudie wurden zunächst Experten befragt, um das Untersuchungsmodell und die Hypothesen zu verifizieren. Diese wurde dann in einer quantitativen Hauptstudie im Rahmen einer Kausalanalyse in einem Strukturgleichungsmodell geprüft.

Beide Studien bestätigen, dass insbesondere der strukturellen Führung in Form von Vorgaben und der Definition von Handlungskompetenzen im Rahmen der innerbetrieblichen Leistungsprozesse eine hohe Bedeutung beizumessen ist. Entscheidende Treiber für das organisationale Commitment und Produktivität bilden hierbei das Vertrauen in die Verlässlichkeit und Berechenbarkeit der Organisation und die Transparenz von Zielen und Handlungskompetenzen.

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