Dissertation: Die Idee der Pfirsichblütenquelle und die Freiraumentwicklung in chinesischen Städten

Die Idee der Pfirsichblütenquelle und die Freiraumentwicklung in chinesischen Städten

Dargestellt am Beispiel von Wohnanlagen in Kunming im späten 20. und frühen 21. Jahrhundert

EX ARCHITECTURA – Schriften zu Architektur, Städtebau und Baugeschichte, Band 10

Hamburg 2012, 176 Seiten
ISBN 978-3-8300-6118-2 (Print & eBook)

20. Jahrhundert, 21. Jahrhundert, Architektur, China, Freiraum, Freiraumentwicklung, Gartenkultur, Idealvorstellung des Wohnens, Kunming, Landschaftsarchitektur, Pfirsichblütenquelle, Städtebau, Wohnraumentwicklung, Wohnumfeldgestaltung, Wohnungsbau, Wohnwunsch

Zum Inhalt

Der Begriff der Pfirsichblütenquelle ist eine alte in der chinesischen Kultur überlieferte utopische Vorstellung einer vollkommenen Gesellschaft, die von Tao Yuan-Ming, einem berühmten Dichter, im frühen 5. Jahrhundert ins Leben gerufen wurde und die bei Idealvorstellungen vom Wohnen bis heute eine bedeutende Rolle spielt.

Die Arbeit geht der Vielfalt der Erscheinungen und der gesellschaftlichen Bedeutungen des Pfirsichblütenquell-Phänomens in der neueren städtischen Freiraumentwicklung in China nach. Insbesondere wird eine Übersicht über die Dynamik der Freiraumentwicklung am Beispiel ausgewählter Wohnanlagen in der südchinesischen Stadt Kunming vermittelt. In der Analyse wird festgestellt, worin die Ursachen für das Entstehen „moderner Pfirsichblütenquellen“ zu suchen sind und in welchen Formen sich der wiedererstandene alte Traum vom idealen Wohnen zu Anfang des 21. Jahrhundert zeigt.

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