Doktorarbeit: Vorhersage des Erfolgs von Patientenschulungen in der stationären medizinischen Rehabilitation

Vorhersage des Erfolgs von Patientenschulungen in der stationären medizinischen Rehabilitation

Eine Sekundäranalyse multipel imputierter Datensätze zur Prädiktion von postrehabilitativen Lebensqualitätsparametern durch psychologische Bedingungen zu Beginn der Patientenschulung

Schriften zur medizinischen Psychologie, Band 28

Hamburg 2011, 380 Seiten
ISBN 978-3-8300-5786-4 (Print & eBook)

Gesundheitswissenschaft, Kontrollkonstrukte, Kontrollüberzeugung, Lebensqualität, Medizin, Medizinische Psychologie, Missing Data, Multiple Inputation, Patientenschulung, Psychologie, Rehabilitation, Sekundaranalyse, Selbstwirksamkeit

Zum Inhalt

Kann der Erfolg von Patientenschulungen in der stationären medizinischen Rehabilitation bereits zu Beginn von Patientenschulungen vorhergesagt werden? Welches sind dabei die aussagekräftigsten Vorhersagevariablen? Und kann auch gezeigt werden, über welche Variablen diese Effekte mediiert werden?

Um diese Fragen zu beantworten, erörtert diese Studie zunächst theoretische und methodische Aspekte von Patientenschulungen und Wirksamkeitserwartungen in Kontrollkonstrukten einschließlich deren Messung, wobei im Besonderen die Allgemeine Selbstwirksamkeit und Kontrollüberzeugungen systematisch betrachtet werden. Im Anschluss daran wird in der eigenen Studie beschrieben, wie aus mehreren Einzeldatensätzen ein Gesamtdatensatz gewonnen wurde, der als Basis einer sekundäranalytischen Beantwortung der Fragen dient. Methodisch liegt hierbei ein Schwerpunkt auf dem Ersetzen fehlender Daten (missing data) mit Hilfe multipler Imputation, um anschließend Analysen über vollständige Datenmatrizen durchführen und mit Hilfe der multiplen Inferenz Parameter auf Bedeutsamkeit überprüfen zu können. Die Studie zeigt unter anderem, dass der Erfolg von Patientenschulungen – verstanden als postrehabilitatives Niveau subjektiv empfundener psychischer Lebensqualität – mit Kontrollerleben und rentenbezogenen Erwartungen zu Patientenschulungsbeginn in Zusammenhang steht, und dass dieser Zusammenhang über das Erleben psychischer Gesundheit und psychischer Belastung vermittelt bzw. mediiert wird. Aus den Ergebnissen der Studie werden Schlussfolgerungen für die Vorhersage von Patientenschulungserfolgen, für die Operationalisierung von Wirksamkeitserwartungen und für die Praxis der Patientenschulung und der Patientenschulungsforschung gezogen.



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