Doktorarbeit: Reliabilität und Validität der deutschen Version der SWAP-200 (Shedler Westen Assessment Procedure)

Reliabilität und Validität der deutschen Version der SWAP-200 (Shedler Westen Assessment Procedure)

Forschungsarbeiten und Ergebnisse aus der psychosomatischen Medizin und Psychotherapie, Band 4

Hamburg 2011, 132 Seiten
ISBN 978-3-8300-5687-4 (Print & eBook)

Dimensionale Erfassung, Gesundheitswissenschaft, Kategoriale Einteilung, Komorbidität, Medizin, PD-Scores, Persönlichkeitsstörung, Psychologie, Q-Faktor-Scores

Zum Inhalt

Die SWAP-200 (Shedler Westen Assessment Procedure) ist ein Q-Sort-Verfahren, welches dazu dient, Persönlichkeitsstörungen dimensional zu erfassen. Sie besteht aus 200 Items, welche nach einer festen Verteilung in acht Kategorien einsortiert werden. Die Informationen wurden mittels eines halbstrukturierten Interviews gewonnen. Die Einordnung der Items wurde vom Interviewer, Beobachter (Autor dieser Studie) und Therapeuten durchgeführt. Bei der Auswertung der Items lässt sich ein Persönlichkeitsprofil erstellen. Durch die Darstellung der Profile bekommt man ein umfassenderes Bild des Patienten und kann ihn in seiner ganzen Persönlichkeit beurteilen. In diesem Werk wird die deutsche Version hinsichtlich ihrer Reliabilität und Validität überprüft. Zudem wird die von den Entwicklern des Verfahrens beschriebene verminderte Komorbidität untersucht. Insgesamt zeigen sich in dieser Studie im Vergleich mit den Ergebnissen von Shedler und Westen ähnliche Ergebnisse. Auch die verminderte Komorbidität konnte nachgewiesen werden.

Zusätzlich werden die sogenannten Q-Faktor-Scores beschrieben und diskutiert. Dabei handelt es sich um empirisch gewonnene diagnostische Kriterien, welche eine potentielle Alternative zur Achse-II darstellen können. Es werden außerdem zwei Patienten beschrieben, anhand derer diagnostische Grenzen der SWAP-200 diskutiert werden.

Es zeigt sich die Bestätigung der SWAP-200 als ein Verfahren, welches geeignet erscheint, Persönlichkeitsstörungen sinnvoll zu erfassen und darzustellen und dadurch Probleme in der heutigen Diagnostik und Klassifikation von Persönlichkeitsstörungen zu umgehen bzw. zu lösen.



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