Doktorarbeit: Vermögenspreisblasen und Geldpolitik

Vermögenspreisblasen und Geldpolitik

Eine kritische Analyse geldpolitischer Handlungsmöglichkeiten

Schriftenreihe volkswirtschaftliche Forschungsergebnisse, Band 164

Hamburg 2010, 272 Seiten
ISBN 978-3-8300-5401-6 (Print & eBook)

Aktienmärkte, Geldpolitik, Immobilienmärkte, spekulative Blasen, Transmissionsmechanismus, Vermögenspreisblasen, Vermögenspreise, Volkswirtschaftslehre

Zum Inhalt

Im Rahmen dieser Studie wird die Bedeutung spekulativer Blasen für die Geldpolitik untersucht. Historische Beispiele aber auch aktuelle Entwicklungen zeigen, dass Vermögenspreisblasen die gesamtwirtschaftliche Entwicklung einer Volkswirtschaft beeinträchtigen und die Stabilität und Funktionsfähigkeit des Finanzsystems sowie die Stabilität des allgemeinen Preisniveaus – als wesentliche Zielsetzungen der Geldpolitik – gefährden können. Vor diesem Hintergrund werden in dieser Studie die unterschiedlichen Handlungsmöglichkeiten der Geldpolitik im Umgang mit Vermögenspreisen analysiert.

Im Mittelpunkt dieser Studie stehen die Aktien- und Immobilienmärkte der vier größten Industrienationen. Neben der Darstellung der theoretischen Erklärungsansätze für die Entstehung spekulativer Blasen werden Boom-Bust-Zyklen an diesen Vermögensgütermärkten empirisch identifiziert. Auf der Basis unterschiedlicher Transmissionskanäle von Vermögenspreisen wird das wirtschaftliche Umfeld in den vier Industrienationen während dieser Boom-Bust-Zyklen untersucht. Im Anschluss erfolgt eine Analyse der geldpolitischen Implikationen von Vermögenspreisen. Es werden die unterschiedlichen Ansätze zum Umgang der Geldpolitik mit Vermögenspreisen aufgezeigt und kritisch analysiert. Die Möglichkeiten der Geldpolitik reichen dabei von präventiven oder reaktiven Ansätzen bis hin zu einer Implementierung von Vermögenspreisen in die geldpolitische Strategie einer Zentralbank. Vervollständigt wird die Analyse mit der Darstellung, welche Bedeutung Vermögenspreise gegenwärtig innerhalb des geldpolitischen Entscheidungsprozesses der Zentralbanken der vier größten Industrienationen haben.



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