Doktorarbeit: Subjektive Konzepte erfolgreichen Lebens und ihre Korrelate

Subjektive Konzepte erfolgreichen Lebens und ihre Korrelate

Studienreihe psychologische Forschungsergebnisse, Band 151

Hamburg , 298 Seiten

ISBN 978-3-8300-4964-7 (Print)
ISBN 978-3-339-04964-3 (eBook)

Zum Inhalt

„Erfolg“ ist eine zentrale Kategorie der Bewertung der einzelnen Handlungen des Menschen ebenso wie des ganzen Lebens. Lebenserfolg ist demnach ein Konstrukt, dem eine bedeutende Rolle für das gesamte Selbstkonzept eines Individuums zukommt.

Das Konstrukt „Lebenserfolg“ ist kein definierter Grundbegriff der psychologischen Forschung. Er ist jedoch sowohl in der Alltagspsychologie als auch in benachbarten Disziplinen der Psychologie fest verankert. Die Frage was ein gutes, erfolgreiches Leben ist, war im Laufe der Menschheitsgeschichte vor allem Gegenstand der Philosophie. Versuche, sich der Frage normativ zu nähern, enden für den Empiriker zwangsläufig in einer Sackgasse, denn die Vorstellungen von erfolgreichem Leben sind individuell. Ziel der Studie war, die subjektiven Sichtweisen zu subjektiven Konzepten zu verdichten und die Faktoren, die das Zustandekommen der individuellen Lebenserfolgskonzepte beeinflussen, zu identifizieren. Als „subjektive Konzepte erfolgreichen Lebens“ werden im Rahmen der Studie kognitive Repräsentationen von überdauernden und als erstrebenswert empfundenen Zuständen definiert.

Das Vorgehen entspricht dem einer Konstruktvalidierung in vier Schritten: (1) Nach einer Aufarbeitung der theoretisch-definitorischen Anteile des Konstrukts erfolgte (2) eine qualitative Vorstudie, in der anhand einer kleineren Stichprobe die Bandbreite der subjektiven Erfolgsvorstellungen eruiert wurde. (3) Aus diesen konstitutiven Elementen subjektiver Lebenserfolgsdefinitionen wurde ein Messinstrument (Fragebogen) konstruiert und testtheoretisch analysiert. (4) Die mit diesem Fragebogen erhobenen subjektiven Konzepte wurden anschließend mit den Persönlichkeitsvariablen der „Big Five“ sowie weiteren demographischen und motivationalen Variablen in Zusammenhang gebracht. Daraus resultiert insgesamt eine nuancenreiche Forschungsarbeit, die neben den empirischen Erkenntnissen philosophisch-geisteswissenschaftliche Einflüsse auf ihren Forschungsgegenstand mitreflektiert.

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