Forschungsarbeit: Deutsche und französische Packungsbeilagen

Deutsche und französische Packungsbeilagen

Vergleichende Fachtextanalyse von Packungsbeilagen der deutschen und französischen Sprache zwischen 1991–2007

Angewandte Linguistik aus interdisziplinärer Sicht, Band 29

Hamburg 2009, 350 Seiten
ISBN 978-3-8300-4485-7 (Print), ISBN 978-3-339-04485-3 (eBook)

Arzneimittel, Arzneimittelgeschichte, Arzneimittelgesetz, Beipackzettel, Europäische Richtlinie, Fachtextanalyse, Linguistik, Medikament, Packungsbeilage, Sprachwissenschaft, Textbauplan, Textsorte

Zum Inhalt

Die Packungsbeilage von Medikamenten – eine besondere Fachtextsorte innerhalb der großen Gruppe der Anweisungstexte. Zu diesem Thema gibt es bereits eine Vielzahl von Arbeiten, jedoch noch keine wie diese. Denn in dieser Abhandlung werden Packungsbeilagen nicht nur hinsichtlich ihrer linguistischen Eigenschaften (wie z.B. der Zuordnung zu Texttyp und Textsorte) oder der Verwendung von speziellen sprachlichen Phänomenen (wie z.B. der medizinischen Fachsprache oder des Sprachstils) untersucht. Dies ist darüber hinaus ein Vergleich von deutsch- und französischsprachigen Packungsbeilagen aus mehreren Ländern (Deutschland, Österreich, Schweiz und Frankreich), die aufgrund des Datums ihrer Erstellung bzw. letzten Überarbeitung unterschiedliche juristische Bedingungen erfüllen müssen und dadurch in ihrer Mikro- und Makrostruktur variieren.

Zu Beginn werden allgemeine Informationen zum Thema Packungsbeilage von Medikamenten in Form von einem kurzen Exkurs zum Stand der Forschung, der Geschichte der Arzneimittelkunde sowie den Eigenheiten der Packungsbeilage als Informationsquelle Nummer eins für den Patienten wiedergegeben. Im Folgenden werden die juristischen Rahmenkriterien dargelegt, anhand welcher Packungsbeilagen erstellt werden müssen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auch auf der Umsetzung europäischer Richtlinien in nationale Gesetze.

Das zweite Hauptanliegen ist der Vergleich von struktureller und sprachlicher Gestaltung der Packungsbeilagen, wozu im empirischen Teil Packungsbeilagen in Bezug auf ihre Makro- und Mikrostruktur untersucht werden. Dabei werden mithilfe von Textbauplänen die strukturellen und sprachlichen Gemeinsamkeiten und Unterschiede dieser Texte aus den vier verschiedenen Ländern verglichen und darüber hinaus ebenso die Umsetzung der nationalen und europäischen Bestimmungen und Empfehlungen berücksichtigt.



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