Forschungsarbeit: Exotische Weltbilder in der deutschsprachigen Literatur von Max Dauthendey bis Ingeborg Bachmann

Exotische Weltbilder in der deutschsprachigen Literatur von Max Dauthendey bis Ingeborg Bachmann

POETICA – Schriften zur Literaturwissenschaft, Band 104

Hamburg 2009, 238 Seiten
ISBN 978-3-8300-4342-3 (Print & eBook)

Arthur Rimbaud, Ernst Jünger, Exotik, Exotische Weltbilder, Geistesgeschichte, Hermann Hesse, Ingeborg Bachmann, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaft, Max Dauthendey, Robert Müller

Zum Inhalt

»Wir waren Wanderer auf einer vorgeschichtlichen Erde, auf einer Erde, die das Aussehen eines unbekannten Planeten hatte. Wir hätten uns als die ersten Menschen fühlen können /.../ Wir konnten nichts verstehen, weil wir zu weit weg waren und konnten uns nicht erinnern, weil wir durch die Nacht der ersten Zeitalter dahinfuhren, der Zeitalter, die dahin gegangen sind, kaum ein Merkmal hinterlassen haben – und keine Erinnerung. Die Erde wirkte unirdisch. /.../ - hier sah man einem Ding ins Auge, das ungeheuerlich und frei war.«

J. Conrad: Herz der Finsternis

Das Ziel der Verfasserin ist es, ein Gebiet europäischer Literatur- und Geistesgeschichte zu analysieren, das auch für den deutschen Sprachraum repräsentativ ist. Es soll die Auseinandersetzung mit Exotischem in der deutschsprachigen Literatur nachvollzogen werden. Dabei konzentriert sich diese Untersuchung auf das späte 19. und auf das 20. Jahrhundert. Hier wird, hauptsächlich anhand von Werken der deutschsprachigen Schriftsteller Max Dauthendey, Robert Müller, Hermann Hesse, Ernst Jünger, Ingeborg Bachmann und des französischen Dichters Arthur Rimbaud, der den jungen Ernst Jünger sehr stark beeinflusst hat, zu zeigen versucht, dass der Begriff Exotik weit über die traditionellen lexikalischen Grenzen hinausgeht.



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