Dissertation: Grenzüberschreitender Transport von Verstorbenen

Grenzüberschreitender Transport von Verstorbenen

Seuchenhygienische, arbeitsmedizinische und forensische Aspekte bei der Freigabe von Leichen aus dem Ausland durch die Gesundheitsbehörde

Forschungsergebnisse aus dem Institut für Rechtsmedizin der Universität Hamburg, Band 13

Hamburg 2009, 98 Seiten
ISBN 978-3-8300-4243-3 (Print & eBook)

Arbeitsmedizin, Ausland, Flughafenärztlicher Dienst, Forensik, Freigabe von Leichen, Hafenärztlicher Dienst, Infektiologie, Leiche, Leichentransport, Medizin, Public Health, Rechtsmedizin, Rückführung von Verstorbenen, Seuche, Seuchenhygiene

Zum Inhalt

Der Transport von Verstorbenen über Landesgrenzen wird seit altersher mit infektionsbedingten Risiken für die Bevölkerung in Verbindung gebracht und zwischenstaatlich reguliert. Die Gesundheitsbehörden des die Leiche aus- bzw. einführenden Landes haben die Aufgabe, die Seuchenrelevanz für die öffentliche Gesundheit zu beurteilen. Darüber hinaus liegen häufig unnatürliche oder unklare Todesursachen mit sich hieraus ergebenden forensischen Fragestellungen vor.

In diesem Buch werden die Rechtslage und mögliche Gefährdungspotentiale differenziert beleuchtet und die jahrelange gängige Praxis des Hafen- und Flughafenärztlichen Dienstes in Hamburg aufgearbeitet und dargestellt. Zudem wird die Erprobung eines fachlich begründeten und nachvollziehbaren Entscheidungsalgorithmus unter Berücksichtigung seuchenhygienischer, arbeitsmedizinischer und forensischer Aspekte vorgestellt.

Die Schrift ist ein unverzichtbares Kompendium für alle an der Rückführung von Verstorbenen aus dem Ausland beteiligten Parteien wie Behörden des öffentlichen Gesundheitsdienstes, deutsche Auslandvertretungen, Luftfahrtgesellschaften, Zollämter, Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft, Rechtsmedizin sowie darüber hinaus interessierte Leser.



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