Dissertation: Prävention von Übelkeit und Erbrechen bei krebskranken Kindern und Jugendlichen

Prävention von Übelkeit und Erbrechen bei krebskranken Kindern und Jugendlichen

Overshadowing als Prävention antizipatorischer Nausea und Emesis in der Chemotherapie

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Schriften zur medizinischen Psychologie, Band 22

Hamburg , 348 Seiten

ISBN 978-3-8300-4160-3 (Print)

ISBN 978-3-339-04160-9 (eBook)

Zum Inhalt

Übelkeit und Erbrechen sind in der Behandlung krebskranker Kinder, Jugendlicher und Erwachsener die häufigsten und leidvollsten Nebenwirkungen einer Chemotherapie. Trotz Gabe von Medikamenten gegen diese unerwünschten Nebenwirkungen treten Übelkeit und Erbrechen auf.

Nicht nur die chemotherapeutisch bedingten Nebenwirkungen nach Medikamentengabe, sondern vor allem Übelkeit und Erbrechen bereits vor Erhalt einer Chemotherapie, die sogenannte antizipatorische Übelkeit und das antizipatorische Erbrechen, ließen sich bislang nicht zufriedenstellend behandeln.

Das Buch gibt zu Beginn einen Überblick über das Paradigma der Pawlowschen Klassischen Konditionierung und zeigt, dass die Nebenwirkungen Übelkeit und Erbrechen, insbesondere wenn sie vor erneuter Chemotherapie auftreten, nach den Regeln der Pawlowschen Klassischen Konditionierung erlernt sind. Die Verfasserin stellt den Stand bisheriger Therapieversuche zur Behandlung der Nebenwirkungen dar, veranschaulicht, weshalb diese wenig effektiv sind und liefert erstmals eine äußerst wirksame, im klinischen Alltag leicht anzuwendende Prävention.

Übelkeit und Erbrechen im Rahmen einer Chemotherapie ziehen oftmals weitere Folgen wie Appetitlosigkeit, Fehlernährung, schlechtes Allgemeinbefinden, längere Verweildauer in Kliniken oder gar Therapieabbruch und somit eine schlechtere Prognose nach sich. Umso wichtiger ist es, die Nebenwirkungen Übelkeit und Erbrechen erfolgreich zu lindern.

Dieses Buch bietet erstmalig eine Prävention antizipatorischer Nebenwirkungen wie Übelkeit und Erbrechen bei chemotherapeutisch behandelten krebskranken Kindern und Jugendlichen.

Zur Verfasserin

Dr. phil. Uta Görges, Diplom-Psychologin, studierte Germanistik und Philosophie. Studium der Psychologie in Kiel. Schwerpunkte: Neuropsychologie, Klinische Psychologie, Psychoonkologie und Pädagogische Psychologie. 5-jährige Tätigkeit in der Pädiatrischen Onkologie und Kinderklinik. Lehraufträge im Bereich Soziale Arbeit und Gesundheit und Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie. Tätigkeiten in der Rehabilitation und in der Jugendhilfe. Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin, Schwerpunkt Verhaltenstherapie.

Ihr Werk im Verlag Dr. Kovač

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