Dissertation: Strategien diversifizierter Unternehmen

Strategien diversifizierter Unternehmen

Wie relevant sind Synergie und Kultur für den Erfolg?

Format 176 x 250 mm

Strategisches Management, Band 59

Hamburg 2008, 304 Seiten
ISBN 978-3-8300-3946-4 (Print & eBook)

Betriebswirtschaftslehre, Diversifikation, Immaterielle Verbundenheit, Kulturelle Wettbewerbsfähigkeit, Strategisches Management, Synergie, Unternehmenskultur, Unternehmensstrategie

Zum Inhalt

In einer effektiven Unternehmensstrategie sind die einzelnen Geschäftsbereiche zu einem abgestimmten Ganzen verbunden. Daraus entstehen Synergien, welche den Gesamterfolg eines diversifizierten Unternehmens nachhaltig steigern.

Doch worin liegen strategische Synergiepotenziale zwischen den Geschäftsbereichen diversifizierter Unternehmen? Synergien können entstehen, wenn Geschäftsbereiche Ähnlichkeiten bezüglich ihrer immateriellen Ressourcenausstattung aufweisen. Eine solche „Verbundenheit“ gliedert sich in die fünf Aspekte: Technologie, Marketing, Führung, Produktion und Personal. Ähnlichkeiten in diesen Bereichen ermöglichen einen Austausch von Wissen und Erfahrungen zwischen den Geschäftsbereichen. Dadurch entsteht für diversifizierte Unternehmen das Potenzial, Wettbewerbsvorteile gegenüber Einzelunternehmen zu erlangen.

Welchen Beitrag kann die Unternehmenskultur leisten, um Synergien zwischen Geschäftsbereichen umzusetzen? Angesichts verschiedener Umsetzungshindernissen bei der Realisierung von Synergien sind Koordinationsmechanismen zwischen den Geschäftsbereichen zu etablieren. Eine Möglichkeit liegt in einer bestimmten Art der Unternehmenskultur („Kulturelle Wettbewerbsfähigkeit“), welche die Aspekte Marktorientierung, Innovationsorientierung, Organisationales Lernen und Unternehmertum umfasst. Wenn diese Werte in der Kultur des Gesamtunternehmens verankert sind, so werden sich die bereits ähnlichen Geschäftsbereiche auch eher koordinieren und damit ihre Synergien tatsächlich umsetzen.

Diese wissenschaftlich basierten Vermutungen können im Wesentlichen bestätigt werden anhand einer umfangreichen empirischen Untersuchung bei grossen Unternehmen des deutschsprachigen Raumes. Die Datenbasis umfasst die strategischen Einschätzungen von 258 Top-Managern und Fachleuten sowie objektive Erfolgsmessungen. Zur Analyse werden anspruchsvolle statistische Verfahren (z.B. Strukturgleichungsmodelle) eingesetzt.

Die resultierende Zusammenführung zentraler Synergiekonzepte und die Berücksichtigung von Umsetzungsmechanismen ermöglichen ein fundiertes Verständnis der Synergiethematik.



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