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Doktorarbeit: Behavioral Budgeting

Behavioral Budgeting

Beschränkte Rationalität von kognitiven Urteils- und Entscheidungsprozessen im Kontext der Budgetierung

Schriften zum Betrieblichen Rechnungswesen und Controlling, Band 61

Hamburg 2008, 300 Seiten
ISBN 978-3-8300-3857-3 (Print), ISBN 978-3-339-03857-9 (eBook)

Rezension

[...] Wömpener liefert einen fundierten, informativen und systematischen Überblick über die kognitiven Phänomene beschränkter Rationalität von Urteils- und Entscheidungsprozessen im Kontext der Budgetierung.

[...] Praktiker werden von dem Buch sensibilisiert, Verhaltensaspekte bei dem Einsatz von Budgetierungssystemen zu beachten, um mögliche dysfunktionale Effekte zu vermeiden. Wissenschaftler finden eine Vielzahl von Anregungen für die Formulierung und die empirische Untersuchung von Hypothesen zu den Verhaltensaspekten der Budgetierung.

Controlling, 22 (2010) 1, S. 62f.

Behavioral Budgeting, Beschränkte Rationalität, Betriebswirtschaftslehre, Budgetierung, Controlling, Planung, S-O-R, Verhaltensorientiertes Controlling

Zum Inhalt

Die beschränkte Rationalität des Menschen wird in der Betriebswirtschaftslehre in jüngerer Zeit verstärkt berücksichtigt. Insbesondere die Entwicklung der Behavioral Finance zeigt die vielfältigen Problemkreise von beschränkt-rationalen Akteuren und die sich daraus ergebenden Ansatzpunkte zur Modellierung beschränkter Rationalität. Von zentraler Bedeutung für eine solche Modellierung ist der menschliche Urteils- und Entscheidungsprozess, der die kognitive Informationsverarbeitung determiniert. Im Forschungsbereich des Rechnungswesens sind bisher nur vereinzelte Ansätze der systematischen Integration beschränkter Rationalität zu beobachten. Insbesonders mangelt es an Modellierungen im Kontext von konkreten Instrumenten des Rechnungswesens.

Herr Wömpener nimmt sich des Themas der beschränkten Rationalität in kognitiven Urteils- und Entscheidungsprozessen im Rahmen des Instruments der Budgetierung an. Er erweitert und konkretisiert damit die bestehenden Forschungsergebnisse und zeigt gleichzeitig ein ausdifferenziertes Modell auf, das zukünftigen Forschungsarbeiten als Ausgangspunkt zur Entwicklung von Strategien zur Sicherung individueller Rationalität dienen kann.



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