Dissertation: Die Bewertung von Beteiligungen in der Handelsbilanz

Die Bewertung von Beteiligungen in der Handelsbilanz

Konzeption informationsorientierter Bewertungsgrundsätze de lege lata und de lege ferenda

Schriften zum Betrieblichen Rechnungswesen und Controlling, Band 62

Hamburg , 380 Seiten

ISBN 978-3-8300-3790-3 (Print)
ISBN 978-3-339-03790-9 (eBook)

Zum Inhalt

Die Bewertung von Beteiligungen in der Handelsbilanz erfährt als Themenkomplex ein gesteigertes Maß an Beachtung. Dies gilt sowohl in der wissenschaftlichen Diskussion als auch auf Seiten der rechnungslegenden Unternehmen, dem Berufsstand der Wirtschaftsprüfer und – ganz allgemein – in der interessierten Öffentlichkeit. Eine Erklärung hierfür findet sich in dem erheblichen bilanziellen Einfluss, den diese Vermögensposition aufgrund ihrer der Höhe nach regelmäßig beizumessenden Bedeutung gewinnt, und der im Zusammenhang mit der Bewertung existierenden Zweifelsfragen. Vor diesem Hintergrund ist Gegenstand der Studie die Besprechung und Beurteilung der allgemeinen Prämissen und Methoden zur (Unternehmens-)Bewertung auf der Basis bilanztheoretischer und informationsökonomischer Erkenntnisse, um zu einem Ergebnis hinsichtlich der normadäquaten Ausgestaltung einer geschlossenen Konzeption der Grundsätze einer ordnungsmäßigen Beteiligungsbewertung zu gelangen.

Aufbauend auf einer grundlegenden Erörterung des konzeptionellen Rahmens der Beteiligungsbewertung werden die aus der handelsrechtlichen Rechnungslegung abgeleiteten Bilanzierungsanforderungen unter Berücksichtigung der Verlautbarungen des Berufsstands der Wirtschaftsprüfer dargelegt. Den Schwerpunkt bildet weiterführend sowohl die Diskussion einer ordnungsmäßigen Zugangs- als auch einer Folgebewertung. Der Verfasser verfolgt hierbei den Anspruch, eine in der Gesamtbetrachtung konsistente Konzeption der Beteiligungsbewertung aufzuzeigen – das Leitprinzip bildet ein objektivierender Zeitwertbezug.

Im Bereich der Zugangsbewertung erfolgt eine Differenzierung hinsichtlich der unterschiedlichen Erwerbsformen, die einer dezidierten Besprechung zugeführt werden. Schwerpunkt der Ausführungen zur Folgebewertung bildet die sachgerechte Bestimmung des beizulegenden Werts. Sowohl der gegenwärtige Stand der Kommentarmeinungen als auch die zukünftigen Gestaltungsmöglichkeiten des Gesetzgebers erfahren hierbei eine umfassende Würdigung. Auf der Basis der aktuellen Erkenntnisse der kapitalmarkttheoretischen Forschung werden eingebettet in die dargelegte Gesamtkonzeption der Studie die einzelnen Bewertungsaspekte erörtert und eigenständige Lösungen entwickelt – dies erfolgt wissenschaftlich fundiert und verschafft zugleich Praktikern eine umfassende Hilfestellung, um konkrete Bilanzierungsprobleme lösen zu können.

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