Forschungsarbeit: Ganzheitliche Präventionspädagogik in Europa
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Ganzheitliche Präventionspädagogik in Europa

Interdisziplinär-integrative europäische Präventionspädagogik

Didaktik in Forschung und Praxis, Band 39

Hamburg , 164 Seiten

ISBN 978-3-8300-3447-6 (Print)
ISBN 978-3-339-03447-2 (eBook)

Zum Inhalt

Die „Ganzheitliche Präventionspädagogik in Europa“ (GPE) interessierte Professor Dr. Werner Becker über Jahrzehnte hinweg in Schule und Hochschule. Analog dazu wurden transnationales Lernen und Lehren in Unterricht, Lehre und auch Forschung betrieben. Daraus resultierte ein „Konglomerat“ zur GPE, das insbesondere interkulturellen Aspekten dienen soll. Zunächst werden Grundlagen, Inhalte und Modelle der GPE dargestellt und von einem theoretischen und praktischen Fundament begleitet. Die Präventionsprogramme sollen zur psychischen und physischen Stabilisierung der Kinder und Jugendlichen in Europa beitragen, damit das „Humankapital Gesundheit“ ein Leben lang erhalten bleibt.

Eine „Bewegungskultur“ gilt dabei als konstitutives und konditionelles Element der GPE. Aber auch die sog. „Ernährungskultur“ bzw. „Ernährungsästhetik“ wird als tragende Säule dieses Systems gewürdigt. Als dritte Komponente gilt dann die „Entspannungskultur“ bzw. die psychoregulativen Maßnahmen zur Regeneration bzw. Rekreation und damit korrespondierenden Entspannungsmethoden. In diesem Kontext erscheint die Luxemburgische „Bewegungs-, Spiel- und Sporterziehung als interdisziplinär-integrativer Bestandteil der GPE. In den weiteren Ausführungen wird das Beziehungsgeflecht von Bewegungs- und Ernährungskultur sowie die Interdependenz von Bewegungs- und Entspannungskultur hervorgehoben.

Interessant erscheinen dann auch die 15 „Europäischen Bewegungsprogramme“, die für die unterschiedlichsten Schulstufen zu verwenden sind. Analog dazu gibt es jeweils eine pädagogische bzw. didaktisch-methodische Transfermöglichkeit für den praxisnahen Anwendungsbereich im Hinblick auf unsere Adressaten. Diese aktiven Bewegungsprogramme beinhalten einen situationsgemäßen, altersadäquaten und mobilitätsgerechten Bezug im schulischen Kontext.

Als Erkenntnisgrundlage für die weitere Gestaltung der GPW diente schließlich eine empirische Forschungsgrundlage zur „Allgemeinen sportmotorische Leistungsfähigkeit Luxemburger GrundschülerInnen"des ersten und zweiten Schuljahres. Bei einer derartigen Anwendung der GPE kommt es dann sicherlich auch zu einer Berücksichtigung der Suchtprävention, die im Rahmen des Schulsports hervorragend Anklang finden kann. Ein Fazit rundet die aus hermeneutischen, philologischen und empirisch-methodologischen Teilen bestehende Publikation ab.

Zum Autor

Univ. Prof. em. Dr. phil. Werner Becker, Professor Emeritus der Universität Luxemburg, Erziehungswissenschaften und Präventionspädagogik.

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