Dissertation: Die strategische Bedeutung Sozialen Kapitals

Die strategische Bedeutung Sozialen Kapitals

Eine Untersuchung auf der Ebene interorganisationaler Beziehungsnetzwerke

Strategisches Management, Band 47

Hamburg 2007, 294 Seiten
ISBN 978-3-8300-3401-8 (Print), ISBN 978-3-339-03401-4 (eBook)

Betriebswirtschaftslehre, Beziehungsnetzwerke, Interorganisationstheorien, Nachhaltige Wettbewerbsvorteile, Netzwerke, Soziales Kapital, Strategische Managementforschung, Unternehmenserfolg, Wettbewerbsvorteile

Zum Inhalt

Unternehmungen handeln nicht isoliert, sondern sind in komplexe interorganisationale Beziehungsnetzwerke eingebunden. Diese Netzwerke sind als eine potenziell wertvolle Ressource zur Generierung nachhaltiger Wettbewerbsvorteile anzusehen. Legt man den Fokus der Betrachtung auf diese sozialen Beziehungsgefüge, stellt das Sozialkapitalkonzept einen viel versprechenden Ansatzpunkt für die Analyse der Bedeutung interorganisationaler Beziehungsnetzwerke im strategischen Kontext dar. Interorganisationale Beziehungen lassen sich demnach als eine spezifische Art von Kapital auffassen, die Unternehmungen zur Zielerreichung einsetzen können.

In der strategischen Managementforschung ist die Untersuchung sozialer Aspekte interorganisationaler Beziehungsnetzwerke trotz der allgemein anerkannten erfolgskritischen Bedeutung Sozialen Kapitals bisher noch unterrepräsentiert. Es existiert bislang kein theoretisch fundiertes, kohärentes Modell zur systematischen Erklärung der Wechselwirkungen zwischen interorganisationalen Beziehungsnetzwerken und den hieraus resultierenden Wettbewerbsvorteilen.

Das Buch bietet einen theoriefundierten Beitrag zur Entwicklung und Gestaltung Sozialen Kapitals auf der Ebene interorganisationaler Beziehungsnetzwerke. Im Einzelnen wird untersucht, wie die Struktur interorganisationaler Beziehungsnetzwerke unter verschiedenen Kontextbedingungen ausgebildet sein muss, um die Ziele der im Netzwerk involvierten Unternehmungen zu erreichen und auf diese Weise zum Aufbau von nachhaltigen Wettbewerbsvorteilen beizutragen. Die im Rahmen des entwickelten Sozialkapitalmodells identifizierten Parameter können dabei zur Ableitung konkreter strategischer Gestaltungsempfehlungen herangezogen werden.



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