Forschungsarbeit: Die Wortkreuzung und verwandte Verfahren der Wortbildung

Die Wortkreuzung und verwandte Verfahren der Wortbildung

Eine korpusbasierte Analyse des Phänomens „Blending“ am Beispiel des Deutschen und Englischen

PHILOLOGIA – Sprachwissenschaftliche Forschungsergebnisse, Band 113

Hamburg , 252 Seiten

ISBN 978-3-8300-3306-6 (Print)
ISBN 978-3-339-03306-2 (eBook)

Zum Inhalt

Mit dieser Studie befasst sich ein Autor zum ersten Mal ausführlich mit dem Phänomen der Wort- und Phrasenkreuzung (Blending) auf Basis eines umfangreichen deutschen und englischen Korpus. Ausgangspunkt hierfür bildet zum einen die kritische Darstellung und Diskussion der bisherigen Erkenntnisse aus der Literatur, zum anderen die eingehende Rekapitulation zentraler und peripherer Wortbildungsverfahren. Ziel hierbei ist (i) die Abgrenzung der Kreuzung von verwandten Verfahren der Wortbildung, (ii) deren Einordnung in das System der Wortbildung sowie (iii) deren eindeutige Definition auf Basis formaler, inhaltlicher und kommunikationaler Kriterien. Auf Grundlage des Datenmaterials werden drei Typologien entwickelt, mit deren Hilfe sich Kreuzungen auf verschiedenen sprachlichen Ebenen elementar beschreiben lassen. Dabei wird deutlich, dass Kreuzungen von Wörtern und/oder Phrasen keineswegs chaotische Gebilde darstellen, sondern bestimmten Systematiken folgen, die beispielsweise auch für blendartige Versprecher (Kontaminationen) gelten. Statistische Auswertungen auf Basis des elektronisch erfassten Korpus erlauben weitere Einblicke in die Struktur und typologische Verteilung deutscher und englischer Blends. Die Beschreibung des frei verfügbaren Korpus-Verwaltungssystems ‘WordNexus‘ (http://www.lingua-ex-machina.de), in dem alle Belegdaten in einer Datenbank gesammelt und analysiert sind, ermöglicht die selbständige Nutzung der Anwendung.

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