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Doktorarbeit: Der Wert des Kulturerbes für die Gesellschaft

Der Wert des Kulturerbes für die Gesellschaft

Genesis und Gegenstand der Europarats-Rahmenkonvention von 2005

Studien zum Völker- und Europa­recht, Band 39

Hamburg 2007, 234 Seiten
ISBN 978-3-8300-3113-0

Denkmalschutz, Europäisierung, Europarat, Gesellschaft, Globalisierung, Identität, Kulturerbe, nachhaltige Entwicklung, Nachhaltigkeit, Rahmenkonvention, Rechtswissenschaft, UNESCO, Völkerrecht, Wertegemeinschaft

Zum Inhalt

Die Intensivierung des kulturellen Austauschs im Zuge der Globalisierung übt auf Gesellschaften weltweit einen zunehmenden Homogenisierungsdruck aus. Die Bedeutung von Raum und Territorium für die Definition und Abgrenzung kultureller Identitäten nimmt ab. In der Folge sieht sich die soziale und kulturelle Wandlungsfähigkeit von Gesellschaften dramatisch herausgefordert. Eine verbreitete Reaktion auf diese Einschätzung ist die Forderung, kulturelle Eigenheiten und Traditionen besonders zu schützen.

Der Autor befasst sich mit den diesbezüglichen Anstrengungen, die in jüngster Zeit auf internationaler Ebene unternommen wurden. Im Mittelpunkt steht dabei die Europarats-Rahmenkonvention über den Wert des Kulturerbes für die Gesellschaft. Mit diesem Instrument soll der Rahmen für die Entwicklung eines modernen Kulturerbeschutzes geschaffen und eine vertiefte Kooperation der Mitgliedstaaten ermöglicht werden. Der Kulturerbe-Begriff wird über seine statische, denkmalorientierte Sicht hinaus erweitert. Größtmögliche Zugangs- und Teilhaberechte – ja ein Menschenrecht auf Kulturerbe – werden gewährleistet. Auch soll das Kulturerbethema mit dem Konzept der nachhaltigen Entwicklung verknüpft, das Prinzip der Nachhaltigkeit auf den Kulturerbeschutz übertragen werden. Ziel der Untersuchung ist es, Entstehung, Inhalt und Konsequenzen dieser Konvention darzustellen – im Horizont von Globalisierung und Europäisierung. Diese Untersuchung erfolgt vor dem Hintergrund der bereits bestehenden Rechtsinstrumente des Europarats für den Kulturerbebereich sowie unter Berücksichtigung der einschlägigen Bemühungen anderer internationaler Akteure, besonders der UNESCO.



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