Dissertation: Die Anwendbarkeit des Deutschen Corporate Governance Kodex auf nicht börsennotierte Unternehmen

Die Anwendbarkeit des Deutschen Corporate Governance Kodex auf nicht börsennotierte Unternehmen

Rostocker Schriften zum Wirtschaftsrecht, Band 6

Hamburg 2007, 330 Seiten
ISBN 978-3-8300-3072-0 (Print), ISBN 978-3-339-03072-6 (eBook)

best practice standards, DCGK, Deutscher Corporate Governance Kodex, nicht börsennotierte Gesellschaften, Rechtswissenschaft, Sekundäradressaten, Unternehmensführung, Unternehmenskontrolle, Unternehmensleitung

Zum Inhalt

Der Deutsche Corporate Governance Kodex verfolgt eine kompakte Darstellung des deutschen Corporate Governance-Systems gegenüber Investoren und enthält international anerkannte Standards guter und verantwortungsvoller Unternehmensführung. Der Kodex wendet sich in erster Linie an börsennotierte Gesellschaften, empfiehlt jedoch auch nicht börsennotierten Gesellschaften seine Beachtung. Ausgehend von dieser nicht näher konkretisierten Anwendungsempfehlung wird untersucht, welche Kodexstandards die Sekundäradressaten sinnvoller Weise übernehmen sollten.

Während oftmals börsennotierte Gesellschaften im Mittelpunkt der Corporate Governance-Debatte stehen, versucht Susan Just, die niedergelegten Standards auf nicht börsennotierte Gesellschaften zu übertragen. Eine Vielzahl der Vorschriften sind für eine Übertragung auf Aktiengesellschaften, Gesellschaften mit beschränkter Haftung, Offene Handelsgesellschaften und Kommanditgesellschaften geeignet und bedürfen nur leichter Modifikationen hinsichtlich der jeweiligen Unternehmensverfassung. Mit einer freiwilligen Implementierung der Kodex-Standards können nicht börsennotierte Unternehmen die Corporate Governance im Unternehmen optimieren, ihre Position auf dem Kapitalmarkt sowie auf den Absatz- und Beschaffungsmärkten stärken, ein besseres Bonitätsrating erreichen, leichter Eigenkapital beschaffen und qualifizierte Mitarbeiter anwerben. Die Adaption des Kodex kann somit auch für börsenunabhängige Gesellschaften zum Wettbewerbsfaktor werden.



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