Forschungsarbeit: Anforderungsanalyse bei Führungskräften

Anforderungsanalyse bei Führungskräften

Schriften zur Arbeits-, Betriebs- und Organisationspsychologie, Band 31

Hamburg 2007, 254 Seiten
ISBN 978-3-8300-3036-2 (Print), ISBN 978-3-339-03036-8 (eBook)

Anforderungsanalyse, Emotionale Intelligenz, Führungskräfte, Intelligenz, Kompetenzmodelle, Persönlichkeit, Psychologie

Zum Inhalt

Spätestens seit der DIN 33430 zur Qualitätssicherung von Eignungsdiagnostik ist die Bedeutung von Anforderungsanalysen für eine qualitativ hochwertige Personalauswahl bekannt. Neben der traditionellen Methode der Anforderungsanalyse haben vor allem in den letzten Jahren Kompetenzmodelle an Popularität gewonnen. Kompetenzmodelle sollen dem Wandel der Arbeit besser gerecht werden und entsprechend eine fundiertere Grundlage für Personalarbeit liefern. Dabei werden sie besonders häufig im Führungsbereich eingesetzt. Empirische Arbeiten, die die Überlegenheit von Kompetenzmodellen im Vergleich zu herkömmlichen Ansätzen dokumentieren, stehen jedoch größtenteils noch aus.

An dieser Stelle knüpft die Studie an. Das Buch gibt zunächst einen theoretischen Überblick über Anforderungsanalysen und Kompetenzmodelle, wobei die beiden Ansätze abschließend gegenübergestellt werden. Es folgt eine Einführung in die Führungsforschung, wobei der Schwerpunkt auf Eigenschaften von Führungskräften liegt. In einer eigenen Studie werden zwei Instrumente bezüglich ihrer Diskriminationsleistung zwischen einer Gruppe von Führungskräften und Mitarbeitern verglichen. Das eine Instrument basiert auf einem Kompetenzmodell für Führungskräfte, während der zweite Fragebogen Eigenschaften erfasst, wie sie auch Bestandteil etablierter Verfahren von Arbeits- und Anforderungsanalysen sind.

Die Ergebnisse werden in Hinblick auf ihre praktische Relevanz für die berufliche Eignungsdiagnostik diskutiert. Neben Empfehlungen für den Einsatz von Anforderungsanalysen und Kompetenzmodelle liefert das Werk Informationen über Eigenschaften, in denen sich Führungskräfte von Mitarbeitern unterscheiden. Dabei werden vor allem neuere Konstrukte, wie das der Emotionalen Intelligenz, berücksichtigt.



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