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Forschungsarbeit: Maoritanga

Maoritanga

Kunst und Kultur der Maori Tradition - Moderne

Mit CD-ROM

Schriften zur Kulturgeschichte, Band 3

Hamburg 2006, 376 Seiten
ISBN 978-3-8300-2480-4 (Print), ISBN 978-3-339-02480-0 (eBook)

Geschichtswissenschaft, Kulturwissenschaft, Kunst, Malerei, Maori, Mythologie, Neuseeland, Polynesien, Schnitzerei, Tätowierung, Tattoos, Weberei

Zum Inhalt

Den Maori, ihrer Kunst und Kultur ist dieses Buch gewidmet.

Sich mit der Maori-Kunst zu beschäftigen, bedeutet, sich mit ihrer Mythologie, ihren Wertvorstellungen und ihrer Geschichte auseinander zu setzen, denn diese Themenkreise haben Maori-Künstler früher in ihre Werke mit einbezogen und auch für die Künstler heute stellen sie die Basis ihres Schaffens dar. Aus diesem Grund findet auch dieser kulturelle Unterbau Eingang in dieses Buch.

Im Abschnitt Te ao tawhito (Die alte Welt) wird auf die Zeitspanne von der Erstbesiedelung bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts und auf die Hauptformen der Kunst – Schnitzerei, Tätowierung, Malerei und Weberei –, ihre Entstehungsmythen und spirituelle Bedeutung, die Entwicklung und Stile, die Materialien und Anwendungsgebiete eingegangen.

Mit Te ao hou (Die neue Welt) bezeichnen die Maori die Zeit seit der Revitalisierung der Maori-Kultur. Im letzten Teil des Buches wird die Stellung der Maori und ihr heutiges Kunstschaffen untersucht. Beispielhaft werden dazu Maori-Künstler und ihre Arbeiten vorgestellt. Alle diese Künstler haben Werke mit politischer Brisanz unter Verwendung neuer Kunstformen, Materialien und Techniken geschaffen.

Im Verhältnis zum Wissen über Kultur und Kunst anderer indigener Völker, wie z. B. der Aborigines, ist bisher über die Maori weit weniger bekannt. So gibt es bis dato keine Veröffentlichung, die sowohl den künstlerischen als auch kulturellen, den traditionellen und modernen Aspekt der Maori-Kunst so umfassend in deutscher Sprache behandelt.

Für eine tiefgehende Forschung recherchierten die Autorinnen in Neuseeland und machten immer wieder Bekanntschaft mit Maori. Sie bekamen die einzigartige Möglichkeit, an einem Familientreffen teilzunehmen und konnten so authentische Einblicke in ihre Kultur gewinnen. Im Zuge von persönlichen Gesprächen und späteren Korrespondenzen mit Maori-Künstlern vertieften sie ihr Wissen über die Situation und das Kunstschaffen der Maori heute. Dieser lebendige Zugang hat auch Eingang in dieses Buch gefunden.



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