Dissertation: Die monistische SE in Deutschland

Die monistische SE in Deutschland

Schriften zum Handels- und Gesellschaftsrecht, Band 7

Hamburg , 450 Seiten

ISBN 978-3-8300-2473-6 (Print)
ISBN 978-3-339-02473-2 (eBook)

Zum Inhalt

Die Studie beschäftigt sich mit den Problemen, denen sich der deutsche Gesetzgeber gegenüber sah, nachdem auf europäischer Ebene die Einführung der Rechtsform der SE durch die SE-VO endgültig beschlossen worden war. Dabei ergab sich für den deutschen Gesetzgeber eine besondere Herausforderung daraus, dass die SE-VO für alle Mitgliedstaaten ein Wahlrecht zwischen der monistischen und der dualistischen Organisation zwingend vorsieht. Zugleich aber werden bei der näheren Ausgestaltung des monistischen Systems wichtige Regelungen den Mitgliedstaaten überlassen. Da das deutsche Aktienrecht bislang nur das zweistufige System mit Vorstand und Aufsichtsrat kennt, konnten die Vorschriften des AktG nur bedingt angewendet werden.

Auf der Suche nach Lösungsmöglichkeiten wird nicht nur die rechtsvergleichende Perspektive im Hinblick auf Rechtsordnungen gesucht, die das monistische System kennen und deswegen Anregungen für die gesetzliche Ausgestaltung des monistischen Systems bereithalten. Vielmehr wird in einem interdisziplinären Ansatz auch auf praktische betriebswirtschaftliche Aspekte eingegangen. Im Zusammenspiel mit der gründlichen Betrachtung der Entstehungsgeschichte der SE-VO und der aktuellen Corporate Governance-Diskussion werden so alle relevanten Aspekte für die passende Regelung der monistischen SE in Deutschland einbezogen. Angesichts des zum 29.12.2004 in Kraft getretenen SEAG wird schließlich auch zu den vom deutschen Gesetzgeber getroffenen Regelungen Stellung genommen und überprüft, inwieweit diese Vorschriften den rechtlichen und wirtschaftlichen Anforderungen gerecht werden.

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