Forschungsarbeit: Die Wirtschaft der Volksrepublik China nach dem Beitritt zur Welthandelsorganisation

Die Wirtschaft der Volksrepublik China nach dem Beitritt zur Welthandelsorganisation

Entwicklungstendenzen des Bankensektors

Studienreihe wirtschaftsrechtliche Forschungsergebnisse, Band 93

Hamburg 2006, 182 Seiten
ISBN 978-3-8300-2358-6 (Print & eBook)

Bankensektor, Investitionsbedingungen, Kapitalmarkt, Rechtssystem, Rechtswissenschaft, Volkswirtschaftlicher Rahmen, Welthandelsorganisation, Wirtschaftlicher Aufstieg

Zum Inhalt

Seit Ausrufung der Volksrepublik unterlag das chinesische Wirtschaftssystem zahlreichen einschneidenden Veränderungen. Jahrhunderte lang hatte sich China von der Außenwelt abgeschottet; seit der Machtergreifung Deng Xiaopings 1978 integriert sich das Reich der Mitte jedoch in die Weltwirtschaft. Nach zahlreichen kleinen Öffnungsschritten war der bislang bedeutendste der Beitritt zur Welthandelsorganisation im Dezember 2001.

Die schrittweise Öffnung des traditionell völlig abgeschotteten Finanzsektors, der eine Schlüsselrolle in der zukünftigen Entwicklung der chinesischen Volkswirtschaft spielt, stellt hierbei eine der wichtigsten Folgen des WTO-Beitritts der Volksrepublik China dar. Doch obwohl es die politischen und wirtschaftlichen Veränderungen der Volksrepublik auswärtigen Banken inzwischen erlauben, China als Absatzgebiet zu erobern, bleibt der Markteintritt weiter schwierig.

Im Ergebnis gibt das Buch einen umfassenden Einblick in die aktuelle Phase der Öffnung und des Umbruchs in der Volksrepublik China. Neben einem Überblick über die Arbeit der WTO und deren Bedeutung im internationalen Wirtschaftsverkehr wird das makroökonomische Umfeld der Volksrepublik untersucht. Darauf aufbauend stellt die Publikation die Konflikte und Potentiale des chinesischen Bankensektors dar und diskutiert konkrete Strategieansätze für ausländische Banken, die einen Markteinstieg in China planen oder ihre internationale Tätigkeit in diesem herausfordernden Markt ausweiten wollen. Kritisch eingegangen wird dabei vor allem auf die Frage, ob auswärtige Banken vielseitig als Universalbank oder alternativ als Nischenanbieter auftreten sollten.

Da sich China in Folge des WTO-Beitritts bis 2007 zur Gleichstellung ausländischer und einheimischer Kreditinstitute verpflichtet hat, wird zudem die Wettbewerbssituation chinesischer und internationaler Banken analysiert, wobei gerade die zahlreichen Beschränkungen, denen ausländische Kreditinstitute bei einem Eintritt in den Markt der Volksrepublik nach wie vor unterliegen, grundlegend dargestellt werden.



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