Dissertation: Marktzugangshemmnisse beim Güterimport nach Neuseeland

Marktzugangshemmnisse beim Güterimport nach Neuseeland

unter besonderer Berücksichtigung internationaler Handels- und Wirtschaftsabkommen

Studien zur Rechtswissenschaft, Band 178

Hamburg , 386 Seiten

ISBN 978-3-8300-2246-6 (Print)
ISBN 978-3-339-02246-2 (eBook)

Zum Inhalt

Welche Handelsbeschränkungen für nach Neuseeland importierte Güter existieren? Trägt das Land seine Reputation, ein Staat mit einer überaus liberalen Handelsordnung zu sein, zu Recht? Christian Becker analysiert, ob Neuseeland – ebenso wie andere Staaten - in rechtlicher oder tatsächlicher Hinsicht offene oder versteckte Handelsbeschränkungen für Importwaren unterhält.

Der Autor beginnt mit knappen Ausführungen zur wirtschaftlichen Entwicklung Neuseelands. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf einer Darstellung der Entwicklung nach der Kolonialisierung durch das Vereinigte Königreich. Besonders relevant sind dabei Veränderungen in der nahezu 100 Jahre währenden Partnerschaft zwischen den beiden Staaten, die wachsende wirtschaftliche Bindung Neuseelands an den asiatisch-pazifischen Raum und die fundamentale Umstrukturierung von Neuseelands Handels- und Wirtschaftsordnung nach 1984.

Nach der Skizzierung der heutigen Situation in Neuseelands Wirtschaft wird die Einbindung des Landes in das globale Netzwerk von Handelsabkommen analysiert. Da die wirtschaftliche und rechtliche Abhängigkeit der Staaten voneinander heute größer ist als jemals zuvor, hat sich die Kooperation zwischen ihnen in diesem Bereich in den vergangenen Jahren sehr verstärkt. Auch Neuseeland hat verschiedenen bilaterale, regionale und multilaterale Handelsabkommen unterzeichnet. Am bedeutendsten sind hier zweifellos die WTO-Übereinkommen, so dass das Werk auch eine Einführung in Inhalt und Praxis der Grundsätze und Bestimmungen der WTO-Rechtsordnung enthält sowie Problembereiche aufzeigt.

Trotz vieler Abkommen zur Liberalisierung des Welthandels bedienen viele Staaten weiterhin - teils offen, teils subtil - protektionistische Tendenzen. Ziel des Autors ist es, durch die Konzentration auf ein Land exemplarisch Entwicklungen und Schwierigkeiten im internationalen Handelsverkehr aufzuzeigen. Es wird überprüft, ob bzw. in welchem Ausmaß subtile oder versteckte Handelsbeschränkungen in Neuseeland zur Anwendung gelangen. Schwerpunkte der Untersuchung sind das Zollsystem sowie die Anwendung verschiedener nicht-tarifärer Handelshemmnisse (u. a. handelspolitische Schutzinstrumente wie Antisubventions- und Antidumping-Maßnahmen sowie Regelungen zum Schutz von Mensch, Tier und Umwelt).

Abschließend werden zwei auf Neuseeland bezogene Marktstudien durchgeführt. International sind protektionistische Maßnahmen nämlich gerade im Agrar- sowie im Textilwaren- und Bekleidungssektor weit verbreitet. Deshalb wird die gegenwärtige Situation dieser zwei Sektoren im internationalen Feld sowie in Neuseeland beleuchtet.

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