Forschungsarbeit: Informationsverarbeitung bei Kindern mit Autismus

Informationsverarbeitung bei Kindern mit Autismus

Eine Studie zur zentralen Kohärenz mit Puzzleaufgaben

Studien zur Kindheits- und Jugendforschung, Band 42

Hamburg , 146 Seiten

ISBN 978-3-8300-2168-1 (Print)
ISBN 978-3-339-02168-7 (eBook)

Zum Inhalt

Warum verhalten sich Kinder mit Autismus häufig so fremdartig und auf den ersten Blick unverständlich? Das Buch beschäftigt sich mit der Informationsverarbeitung als einer möglichen Ursache für autistische Verhaltensweisen. Eine besondere Rolle spielt hierbei die von Uta Frith begründete Theorie der schwachen zentralen Kohärenz. Sie besagt, dass Kinder mit Autismus auf der einen Seite besondere Stärken im Bereich der detailorientierten Wahrnehmung zeigen. Auf der anderen Seite fällt es ihnen aber schwer, verschiedene Bedeutungszusammenhänge miteinander zu verknüpfen. Dieses spezielle kognitive Muster kann als Ursache für bestimmte autistische Verhaltensweisen verstanden werden.

In der dargestellten empirischen Untersuchung wird davon ausgegangen, dass Kinder mit Autismus Details von Informationen intuitiv ein größeres Gewicht beimessen als bedeutungsrelevanten Informationen. Mit einem Versuchsdesign, das einem Puzzlespiel gleicht, wird diese Hypothese überprüft.

Der Leser erhält eine Einführung in den aktuellen Kenntnisstand zur Informationsverarbeitung von Kindern mit Autismus. Die Verknüpfung von Forschungsergebnissen und dem beobachtbaren Verhalten autistischer Kinder ist den Autoren dabei ein besonderes Anliegen. Die Entwicklung des Versuchsdesigns gibt darüber hinaus interessante Hinweise für Leser, die sich mit dem Funktionsprinzip von Puzzlespielen beschäftigen.

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