Dissertation: Europäischer Marktbeherrschungstest und US-amerikanischer SLC-Test

Europäischer Marktbeherrschungstest und US-amerikanischer SLC-Test

Eine rechtsvergleichende Gegenüberstellung der europäischen und US-amerikanischen Fusionskontrollpraxis

Studienreihe wirtschaftsrechtliche Forschungsergebnisse, Band 82

Hamburg 2005, 178 Seiten
ISBN 978-3-8300-2149-0 (Print), ISBN 978-3-339-02149-6 (eBook)

Clayton Act, Europarecht, FKVO, Fusionskontrolle, Kartellrecht, Marktbeherrschungstest, Rechtswissenschaft, SLC-Test

Zum Inhalt

Die fortschreitende Globalisierung der Märkte zwingt international operierende Konzerne in große und weitverzweigte Transaktionen. Als Beispiele hierfür dienen unter anderem die Zusammenschlüsse zwischen Daimler/Chrysler, Boeing/McDonnell Douglas, Vodafone/Mannesmann und AOL/Time Warner.

Da sich solche Großfusionen potentiell auf eine Vielzahl von Märkten auswirken, führen sie häufig zu parallelen Kontrollverfahren in verschiedenen Wettbewerbsordnungen. Die beiden wirtschaftlich bedeutendsten Fusionskontrollsysteme sind das der Europäischen Gemeinschaft und der Vereinigten Staaten von Amerika, wobei die Zahl der Zusammenschlüsse, welche von diesen beiden Wettbewerbsordnungen überprüft werden, stetig zunimmt. Aus diesem Grund kommt es für immer mehr Unternehmen darauf an, ob ihre Zusammenschlussvorhaben sowohl auf europäischer als auch auf US-amerikanischer Seite genehmigt werden.

Marc Peters vergleicht daher die beiden Vorgehensweisen bei der Zusammenschlussprüfung und untersucht, inwiefern sich die europäische und die US-amerikanische Fusionskontrollpraxis voneinander unterscheiden. Insbesondere wird auch darauf eingegangen, ob die bisherigen abweichenden Entscheidungen durch die Europäische Kommission und die US-amerikanischen Wettbewerbsbehörden tatsächlich darauf zurückzuführen sind, dass in der Europäischen Gemeinschaft und den Vereinigten Staaten mit dem Marktbeherrschungstest und dem SLC-Test unterschiedliche Fusionskontrolltests angewendet wurden.



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