Dissertation: Hochschulpsychiatrie

Hochschulpsychiatrie

Evaluation des studienbegleitenden Dienstes „Hilfe und Orientierung für psychisch erkrankte Studierende“ (HOpeS) an den Hamburger Hochschulen

Studien zur Psychiatrieforschung, Band 12

Hamburg 2005, 250 Seiten
ISBN 978-3-8300-2105-6 (Print & eBook)

Gesundheitswissenschaft, Hochschulpsychiatrie, Medizin, Psychiatrie, Psychische Erkrankung, Psychologie, Rehabilitation, Studium, Universität

Zum Inhalt

Als im Zuge der Psychiatrie-Enqute Arbeit als Grundbedürfnis von psychisch erkrankten Menschen mehr in den Fokus der Aufmerksamkeit rückte, dachte man vor allem an Rehabilitation in Handwerks- und Büroberufen.

Dass diese Unterstützung auch für intellektuelles Arbeiten und Studieren lohnenswert, ja sogar notwendig ist, wurde lange vernachlässigt: Psychisch erkrankte Studierende waren eine Gruppe, die lange nicht beachtet wurden und die in der Versenkung verschwanden. Nach Anfängen an der Universität in Münster gibt es nunmehr seit dem Sommersemester 2000 in Hamburg ein Angebot: „Hilfe und Orientierung für psychisch erkrankte Studierende“ (HOpeS). Dieser studienbegleitende Dienst wurde systematisch – mit quantitativen und qualitativen Methoden – beforscht. In der Arbeit „Hochschulpsychiatrie“ werden bemerkenswerte Ergebnisse vorgestellt und erläutert.

Welche Unterschiede, aber auch welche Gemeinsamkeiten gibt es zu Studierenden, die nicht psychisch erkrankt sind? Was erwarten sich psychisch erkrankte Studierende von einem solchen Hilfsangebot? Wie lassen sich die Veränderungen nach einer gewissen Zeit der Betreuung beschreiben? Was nennen die Studierenden selber in der Betreuung als hilfreich? Diesen Fragen wird nachgegangen.

Dabei zeigt sich, dass nicht alle Ergebnisse erwartungsgemäß ausfallen und dass psychisch erkrankte Studierende für einige Überraschungen gut sind.



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