Doktorarbeit: Entwicklung und Förderung von Kompetenzen in der betrieblichen Personalentwicklung und Weiterbildung

Entwicklung und Förderung von Kompetenzen in der betrieblichen Personalentwicklung und Weiterbildung

Eine empirische Analyse am Beispiel der Bundesanstalt für Arbeit

Betriebliche Personalentwicklung und Weiterbildung in Forschung und Praxis, Band 1

Hamburg 2005, 328 Seiten
ISBN 978-3-8300-1982-4 (Print & eBook)

Bundesagentur für Arbeit, Erwachsenenbildung, Kompetenzen, Kompetenzentwicklung, Kompetenzförderung, Pädagogik, Personalentwicklung, Weiterbildung

Zum Inhalt

Die deutschsprachige Erziehungswissenschaft wendet sich in letzter Zeit stärker den Prozessen der Bildung für das Arbeitsleben zu, sowohl allgemein als auch in ihrer Teildisziplin Erwachsenenpädagogik. In diesem Zusammenhang werden die gegenstandsbeschreibenden Begriffe Bildung und Qualifikation inzwischen weitgehend durch den neu eingeführten Terminus Kompetenz ersetzt, mit dem das Gemeinte genauer als mit dem umfassenden Begriff der Bildung und komplexer als mit dem operational sehr eingeengten Terminus der Qualifikation beschrieben werden soll. In diesen Fachdiskurs ist die vorliegende Arbeit einzuordnen. Sie unterscheidet sich jedoch von den vielen gängigen Arbeiten zur begrifflich-systematischen Klärung des Kompetenzbegriffs in diesem Institutionen- und Handlungsfeld der Erziehungswissenschaft durch ihren empirischen Zugang. Bisher liegen nur wenige Arbeiten vor, die mit diesem begrifflichen Instrumentarium die (durch Befragungen stets nur indirekt erfassbare und rekonstruierbare) Wirklichkeit der Prozesse des Kompetenzaufbaus am und für den Arbeitsplatz in einer intersubjektiv nachprüfbaren Weise zu beschreiben versuchen.

Die aktuellen empirischen Arbeiten beziehen sich zumeist auf Wirtschaftsbetriebe. Die vorliegende statistisch repräsentative Untersuchung in einer bundesweit agierenden Non-Profit-Organisation dieser Größenordnung ist einzigartig; sie untersucht deren Organisationszweck und -abläufe, die zum Teil wesentlich anders definiert und organisiert sind als in Betrieben mit Gewinnorientierung.



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