Habilitation: Überlegungen zu einem didaktischen Konzept für die Klassen 5 und 6

Überlegungen zu einem didaktischen Konzept für die Klassen 5 und 6

Möglichkeiten, Probleme, Ansatzpunkte

EUB. Erziehung – Unterricht – Bildung, Band 119

Hamburg 2005, 293 Seiten
ISBN 978-3-8300-1879-7 (Print & eBook)

Curriculumgestaltung, Grundschule, Habilitation, Klassenstufe 5 und 6, Leistungsumgang, Organisatorische Rahmenbedingungen, Pädagogik, Schulmodellversuche

Zum Inhalt

Die Altersstufe der 10- bis 12-Jährigen ist gegenwärtig wieder verstärkt in der bildungspolitischen Diskussion. Dabei geht es jedoch vor allem um die Dauer der gemeinsamen Schulzeit für alle Kinder und die Frage einer richtige Auslese der Kinder für die weiterführenden Schularten. In dem ansonsten klar strukturierten deutschen Schulsystem bilden die Klassenstufen 5 und 6 durch ihre unterschiedlichen und häufig wechselnden Anbindungen eine Ausnahme. Das erschwert wissenschaftliche Untersuchungen und führt einerseits dazu, dass die Altersstufe der 10- bis 12-Jährigen in Forschungen oftmals ausgeklammert wird, andererseits werden Forschungsergebnisse bei Entscheidungen ignoriert, u.a. weil sie politisch nicht transportierbar sind. Die Klassenstufen 5 und 6 werden damit zu einer Übergangsphase, die bei der Entwicklung von Unterrichtskonzepten weitgehend vernachlässigt wird.

In der dem Buch werden wesentliche Grundpositionen, die bei der Entwicklung von Unterrichtskonzepten in den Klassenstufen 5 und 6 - unabhängig von der organisatorischen Anbindung - Beachtung finden sollten, herausgearbeitet.

Ausgehend von einem Problemaufriss über den Entwicklungsstand von Kindern dieser Alterstufe werden Tendenzen in den europäischen Ländern, innovative, reformorientierte Schulmodelle und aktuelle Erkenntnisse der pädagogischen Forschung zu diesen Klassenstufen und dieser Altersgruppe analysiert und Konsequenzen für ein didaktisches Konzept des Unterrichts in den Klassenstufen 5 und 6 abgeleitet.

Dies bezieht sich vor allem auf:

  • 1. die Curriculumgestaltung,
  • 2. den Umgang mit Leistungen,
  • 3. die organisatorischen Rahmenbedingungen,
  • 4. wesentliche Gestaltungselemente des Unterrichts sowie
  • 5. die Rolle von Lehrkräfte und die staatlichen Rahmenbedingungen.

Geschlechtsspezifische Unterschiede und Zugänge werden im Zusammenhang mit allen Fragen betrachtet.



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