Dissertation: Effiziente Gestaltung der familienexternen Unternehmernachfolge

Effiziente Gestaltung der familienexternen Unternehmernachfolge

Fremdmanagement, Stiftung, MBO/MBI

Finanzmanagement, Band 23

Hamburg , 298 Seiten

ISBN 978-3-8300-1717-2 (Print)
ISBN 978-3-339-01717-8 (eBook)

Rezension

Gerade weil die vorliegende Arbeit von Mertens modelltheoretischer Natur ist, lassen sich daraus Schlüsse im Hinblick auf die grundsätzlichen Probleme, die im Rahmen der Gestaltung der familienexternen Unternehmernachfolge zu lösen sind, ziehen. Jedem, der sich nicht nur oberflächlich mit dieser Thematik beschäftigen will oder muss, sei diese Arbeit daher empfohlen.
Aus dem Geleitwort von Professor Dr. Peter Nippel, 2004

Zum Inhalt

Die Regelung der Unternehmernachfolge ist eine der wesentlichen Herausforderungen für Inhaber geführte Unternehmen. Auch wenn die meisten Unternehmer eine generelle Präferenz für eine familieninterne Nachfolgelösung hegen, so kommt in vielen Fällen nur die Übergabe des Unternehmens an eine familienfremde Führungskraft in Frage.

Genau an dieser Stelle setzt die vorliegende Dissertation an: Mit der Anstellung eines Fremdmanagers, der Errichtung einer Stiftung sowie der Veräußerung des Unternehmens an eine Führungskraft im Rahmen eines MBO/MBI werden drei typische familienexterne Nachfolgevarianten analysiert. Dabei steht die Lösung von den jeweils entstehenden Informations- und Anreizproblemen im Vordergrund.

Der Schwerpunkt der Arbeit liegt in der Untersuchung der Nachfolgevariante MBO/MBI, wobei hier insbesondere die kritischen Aspekte Kaufpreisfindung und Finanzierung betrachtet werden. Außerdem wird der Fragestellung nachgegangen, unter welchen Bedingungen eine vorübergehende Zusammenarbeit zwischen dem Nachfolger und dem Senior vorteilhaft ist. Es wird gezeigt, dass sich durch die Anwendung der sog. Earn-Out-Methode Wohlfahrtsgewinne erzielen lassen und durch den Einsatz eines Budget-Breakers (Holmström, 1982) sogar eine optimale Lösung im Sinne des First-Best implementiert werden kann.

Methodisch erfolgt die Argumentation durchgängig im Rahmen eines an die jeweilige Fragestellung angepassten LEN-Modells (Spremann, 1987). Dadurch wird ein Vergleich der betrachteten Nachfolgevarianten und Gestaltungsalternativen ermöglicht.

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