Sammelband: Aufsätze zur Indogermanistik

Aufsätze zur Indogermanistik

Herausgegeben von Michael Janda, Rosemarie Lühr, Joachim Matzinger und Stefan Schaffner

PHILOLOGIA – Sprachwissenschaftliche Forschungsergebnisse, Band 74

Hamburg , 546 Seiten

ISBN 978-3-8300-1544-4 (Print)

Zum Inhalt

Gert Klingenschmitt, Ordinarius für Indogermanische Sprachwissenschaft an der Universität Regensburg, hat die Forschung im Fach Indogermanische Sprachwissenschaft in den letzten vier Jahrzehnten entscheidend mitgeprägt. Der Sammelband vereint alle von Gert Klingenschmitt in den Jahren 1965 bis 2004 publizierten 29 Aufsätze zur Indogermanischen Sprachwissenschaft in chronologischer Reihenfolge. Das Buch dokumentiert somit die gesamte Bandbreite von Gert Klingenschmitts Forschung.

14 der hier wieder abgedruckten Aufsätze sind einem von Gert Klingenschmitts zentralem Forschungsgebiet, der Indoiranischen Philologie und Sprachwissenschaft, gewidmet. Mit der sprachhistorischen, vor allem auch etymologischen Erforschung der klassischen Sprachen Latein und Griechisch beschäftigen sich 6 Beiträge. Wesentliche Grundbausteine für eine sich am aktuellen Forschungsstand der Indogermanistik orientierende neue Historische Grammatik des Albanischen bieten 2 Aufsätze. Das Tocharische aus indogermanistischer Sicht behandeln 2 längere Beiträge, in denen vor allem auch die historisch-genetische Erklärung der tocharischen Nominal- und Verbalflexion im Mittelpunkt steht. Enthalten ist auch der inzwischen schon klassisch gewordene Aufsatz Gert Klingenschmitts zum Ablaut des indogermanischen Kausativs. Ein weiterer Aufsatz behandelt Erbe und Neuerung beim germanischen Demonstrativpronomen. Den Verwandtschaftsverhältnissen der indogermanischen Sprachen gilt ein Beitrag, in dem unter anderem ausführlicher zur Sonderstellung der anatolischen Untergruppe der indogermanischen Sprachen Stellung genommen und der Ansatz einer balkanindogermanischen Untergruppe der indogermanischen Sprachen begründet wird. Grundsätzliche Überlegungen zum Zweck und zur Methode der Rekonstruktion in der Historisch-Vergleichenden Sprachwissenschaft bietet ein jüngst publizierter, hier wieder abgedruckter Beitrag. Alle Aufsätze enthalten eine Vielzahl bisher etymologisch nicht plausibel gedeuteter Lexeme der indogermanischen Sprachen.

Das Buch richtet sich gleichermaßen an Indogermanisten, Indologen, Iranisten, Klassische Philologen, Germanisten, Tocharologen, Albanologen und an Sprachwissenschaftler und Philologen anderer verwandter Disziplinen. Ein geplanter eigener Index-Band mit ausführlichen Wort-, Sach- und Stellenindices soll Gert Klingenschmitts „Aufsätze zur Indogermanistik“ für die Fachwelt erschließen.

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