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Diplomarbeit: Die Kanzlerkandidaten der CSU

Die Kanzlerkandidaten der CSU

Franz Josef Strauß und Edmund Stoiber als Ausdruck christdemokratischer Schwäche?

POLITICA – Schriftenreihe zur politischen Wissenschaft, Band 59

Hamburg 2004, 176 Seiten
ISBN 978-3-8300-1304-4

Rezensionen

[...] Der Autorin gelingt es, zu zeigen, wie die Kanzlerkandidatur von Strauß in jeder Hinsicht ein Ausdruck christsozialer Stärke war. Hingegen hing die Kandidatur von Stoiber eher mit der Schwäche der christdemokratischen Parteiführung zusammen. Insofern wird die eingangs formulierte Leitthese leicht variiert, ohne an Aussagekraft zu verlieren. [...]
Das Buch von Frau Richter bringt Licht in den Mikroorganismus der Unionsparteien. Dabei wird nochmals sichtbar, daß schwierige Nominierungsphasen die Chancen für den Wahltag nicht gerade vergrößern.

Karl-Rudolf Korte, in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10. Februar 2005

Saskia Richter erzählt zwei spannende Geschichten mit vielen Gemeinsamkeiten. Der Leser nimmt Teil an innerparteilichen Entscheidungsprozessen. Dass die Luft dünn ist in den oberen Ebenen der Politik, das hat man immer vermutet: hier liest man es schwarz auf weiß.

Michael Groth, in:
Deutschlandradio Kultur, 15.05.2005

Angela Merkel, Bundeskanzler, CDU, CSU, Edmund Stoiberkandidaten, Ernst Albrecht, Franz Josef Strauß, Merkel, Opposition, Parteienforschung, Politikwissenschaft, politische Parteien, Wahlen

Zum Inhalt

Das Buch „Die Kanzlerkandidaten der CSU“ enthält erstmals eine umfassende vergleichende Analyse der Kanzlerkandidaturen Franz Josef Strauß’ und Edmund Stoibers.

Die Autorin untersucht die parteipolitischen Situationen der Unionsparteien vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Arenen und beachtet dabei die Organisationsstrukturen ebenso wie die individuellen Voraussetzungen der jeweiligen Kandidaten und ihrer unionsinternen Herausforderer Ernst Albrecht und Angela Merkel.

Als Ergebnis werden die Fragen beantwortet, warum die beiden Parteivorsitzenden der CSU Kanzlerkandidaten wurden und warum sie letzten Endes am Wahlabend jedoch scheiterten.



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