Doktorarbeit: Nachwuchstraining im Handball

Nachwuchstraining im Handball

- ein internationaler Vergleich erfolgreicher Konzeptionen und Förderstrukturen -

Schriften zur Sportwissenschaft, Band 45

Hamburg , 236 Seiten

ISBN 978-3-8300-1168-2 (Print)

Zum Inhalt

Hinter den internationalen Erfolgen einer Nation stecken systematische Strukturen im Bereich der Nachwuchsförderung. So werden oft Strategien und Konzepte entwickelt, die – passend zu den gesellschaftlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen – die Auswahl und Förderung begabter Kinder und Jugendlicher zielgerichtet unterstützen.

Dieses Buch ist einem der zentralen Themenfelder der Trainingswissenschaft gewidmet. Es beschäftigt sich mit der Nachwuchsförderung in den Spielsportarten – speziell im Handball. Hierbei werden die Rahmenkonzeptionen der führenden Handballnationen Deutschland, Schweden, Russland, Frankreich und Ägypten systematisch recherchiert und vergleichend analysiert und dargestellt.

Mit Hilfe einer empirischen Untersuchung, die mit fünf namhaften Experten und zehn Weltklassespieler aus den genannten Ländern durchgeführt wurde, soll der Ist-Zustand im Kinder- und Jugendbereich im internationalen Handballsport ermittelt. Darüber hinaus soll das Buch Aufschluss darüber geben, wie diese Länder sich an der Weltspitze des Handballsports behaupten können, und ob diese Erfolge auf funktionierende Nachwuchskonzepte zurückzuführen sind.

Das Buch „Nachwuchstraining im Handball“ gliedert sich in mehrere Hauptabschnitte. Im ersten werden ausgewählte Erkenntnisse und Besonderheiten des Nachwuchstrainings im Allgemeinen und des Sportspieles im Speziellen aufgegriffen und aus trainingswissenschaftlicher Sicht beleuchtet. Im zweiten Abschnitt (Kap. 3) werden die Methodik und Durchführung der qualitativen Untersuchung dargestellt. Dabei wird die halbstandardisierte mündliche Befragungsmethode beschrieben und der hierfür entwickelte Interviewleitfaden für Experten- und Spielerbefragung aufgelistet. Im dritten Abschnitt (Kap. 4 & 5) werden die Ergebnisse der Experten- und Spielerbefragung dargestellt. Um dem Leser einen gesamten Überblick zu geben, werden im letzten Abschnitt die wichtigsten Ergebnisse, Gemeinsamkeiten und Unterschiede zusammengefasst (Kap. 6) und im Ausblick (Kap. 7) die Vor- und Nachteile der einzelnen Nachwuchskonzeptionen vergleichend diskutiert. Anschließend werden einige Vorschläge zur Verbesserung und Optimierung des Nachwuchstrainings im Handball unterbreitet.

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