Forschungsarbeit: Machtpolitik im Mittelalter - Das Schisma von 1130 und Lothar III.

Machtpolitik im Mittelalter - Das Schisma von 1130 und Lothar III.

Fakten und Forschungsaspekte

Studien zur Geschichtsforschung des Mittelalters, Band 19

Hamburg , 98 Seiten

ISBN 978-3-8300-1088-3 (Print)

Zum Inhalt

Das Schisma von 1130 gilt als eines der bedeutendsten Ereignisse der mittelalterlichen Kirchen- und Profangeschichte. An ihm lassen sich nicht nur grundlegende Erkenntnisse über das Verhältnis von kirchlicher und weltlicher Macht zueinander gewinnen. Es ist vielmehr in ganz besonderen Maße geeignet, beispielhaft aufzuzeigen, welche machtpolitischen Interessen das Handeln kirchlicher und weltlicher Kreise zur damaligen Zeit bestimmten. Die vorliegende Studie versucht neben einer Darstellung der Fakten und einer Analyse der Quellen einige zentrale Aspekte der Forschung, wie sie sich vor allem gegen Ende des 20. Jahrhunderts darstellten, aufzugreifen. Dabei geht sie u.a. den folgenden Fragen nach: Welche Rolle spielte die Kirche bei der Wahl Lothars zum König im Jahr 1125? Welche Reichskirchenpolitik betrieb Lothar nach seiner Wahl? Wie kam es zum Schisma von 1130? Welche Vorstellungen leiteten Lothar im Umgang mit dem Schisma? Welche Bedeutung hatte die Kaiserkrönung in Rom und welche Rolle spielte die Investiturfrage? Auf welche Weise konnte das Schisma überwunden werden? Abgeschlossen wird die Studie mit einer Bewertung des Verhaltens Lothars aus Sicht führender Historiker.

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