Doktorarbeit: Entstehung und Entwicklung des Bundesfernstraßenrechts

Entstehung und Entwicklung des Bundesfernstraßenrechts

Planungs-, Verkehrs- und Technikrecht, Band 10

Hamburg 2003, 282 Seiten
ISBN 978-3-8300-0956-6 (Print)

Autobahnbau, Bundesauftragsverwaltung, Bundesfernstraßengesetz, Bundesfernstraßenrecht, Entwicklungsphasen, Planungsrecht, Rechtswissenschaft, Umweltrecht, Verfassungsrecht

Zum Inhalt

Die vorliegende Abhandlung beschäftigt sich mit der Entstehung und Entwicklung des deutschen Fernstraßenrechts. Sie nimmt sich damit eines Themas an, das bisher kaum eingehend untersucht wurde. Der historische Kenntnisstand über die Ursprünge des deutschen Fernstraßenrechts und dessen Fortentwicklung weist erhebliche Lücken auf.

Die verschiedenen Epochen der Entwicklung des Fernstraßenwesens werden in der Arbeit periodisiert. Die Untersuchung setzt in der Weimarer Republik an, in der die Autobahnidee geboren wurde und Planungsreife erreichte. Irrtümlicherweise werden die Autobahnen häufig als NS-Erfindung betrachtet, obwohl die erste Autobahn zwischen Köln und Bonn bereits vor 1933 vom damaligen Kölner Bürgermeister Konrad Adenauer eingeweiht wurde. Im Dritten Reich wurden die Rechtsgrundlagen für die Reichsautobahnen geschaffen. Gleichzeitig wurde mit dem Bau eines umfassenden Autobahnnetzes begonnen. In der Nachkriegszeit stellten die alliierten Besatzungsmächte die Weichen für die heutige Organisation der Straßenverwaltung. Das Grundgesetz schuf die verfassungsrechtlichen Rahmenbedingungen für die Ausgestaltung des Bundesfernstraßenrechts. Auf deren Grundlage hat der Bundesgesetzgeber im Jahre 1953 das Bundesfernstraßengesetz erlassen sowie die finanziellen und planerischen Rechtsgrundlagen für den Ausbau des deutschen Fernstraßennetzes festgelegt.

Die vorliegende Untersuchung befasst sich eingehend mit der Geschichte der deutschen Fernstraßengesetzgebung. Sie beseitigt bestehende Defizite über deren historische Entwicklung und erstellt eine Zwischenbilanz des Fernstraßenrechts.



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