Examensarbeit: Bildnerisches Gestalten als Therapie in der Schule

Bildnerisches Gestalten als Therapie in der Schule

Schriften zur pädagogischen Psychologie, Band 6

Hamburg 2002, 184 Seiten
ISBN 978-3-8300-0688-6 (Print), ISBN 978-3-339-00688-2 (eBook)

Bildnerisches Gestalten als Therapie, Kinderzeichnung, Körperbehindertenpädagogik, Kunsttherapie, Pädagogik, Schule für Körperbehinderte, Sonderpädagogik, Sonderschule, Zeichnerische Entwicklung

Zum Inhalt

Das vorliegende Buch thematisiert Bildnerisches Gestalten als Therapie in der Schule mit der Forderung nach bundesweiter Einrichtung kunsttherapeutischer Räume in allen Schulen. Die Grundannahme lautet, dass Kindern, insbesondere an Grund-, Integrations- und Sonderschulen, durch Bildnerisches Gestalten als Therapie schon frühzeitig geholfen werden kann, ihren alltäglichen und außergewöhnlichen Sorgen und Nöten Ausdruck zu verleihen, bevor sich schwerwiegende Störungen manifestieren.

Weiterführend kann die reguläre Einrichtung von Bildnerischem Gestalten in allen Schulformen (also auch in der Sekundarstufe I und II sowie an berufsbildenen Schulen) als Maßnahme zur Prävention von emotionalen, psychischen und psycho-somatischen Störungen sowie von erlerntem Fehlverhalten bei Kindern und Jugendlichen fungieren. Dieser Aspekt könnte nach dem aktuellen Ereignis vom 25.April 2002 an einem Erfurter Gymnasium als Diskussionsbeitrag um das Erkennen und Verhindern der Entstehung von Gewalt unterstützend wirken.

Bildnerisches Gestalten als Therapie soll ein in die Schulstruktur zu integrierender und im Bedarfsfall zu nutzender Bestandteil des Stundenplans im Umfang von mindestens einer Doppelstunde pro Woche für jedes Kind wirken.

Ein Schwerpunkt des Buches ist die ausführlich mit Kinderzeichnungen belegte Beschreibung der zeichnerischen Entwicklung vom ersten Kritzeln des Kleinkindes bis zum elaborierten Ausdrucksvermögen des Jugendlichen.

Der Vergleich von Bildnerischem Gestalten als Unterricht mit Bildnerischem Gestalten als Therapie verweist zugleich auf die Notwendigkeit der unterschiedlichen Ausbildung von LehrerInnen und TherapeutInnen.

PädagogInnen, SonderpädagogInnen, Studierende aller Lehrämter und des Diploms sowie KunsttherapeutInnen in Ausbildung und Beruf erhalten Hinweise zur Bedeutung sowie Anregungen zur Organisation und konkreten Ausgestaltung von Bildnerischem Gestalten als Therapie in Schulen.



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