Lebenserinnerung: Von Welten und Wäldern

Von Welten und Wäldern

Erinnerungen 1918 bis 1999

Lebenserinnerungen, Band 52

Hamburg , 386 Seiten

ISBN 978-3-8300-0495-0 (Print)

Zum Inhalt

Die Kindheit und Jugendzeit des 1918 in Oberfranken geborenen Autors fällt in die Ausbreitung des Nationalsozialismus und die Kanzlerschaft Adolf Hitlers. Nach Ableistung des Reichsarbeitsdienstes und der zweijährigen Wehrpflicht bei der Gebirgstruppe nimmt er an den Einsätzen 1939 in Polen und 1941 sowie 1942 in der Sowjetunion teil. Nach Verwundungen, zuletzt im Kaukasus, beginnt er das Studium der Forstwissenschaft an der Universität München.

1945 erfolgt der Eintritt in die Bayerische Staatsforstverwaltung mit Tätigkeiten als Mitarbeiter im Referat für Waldbau des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in München sowie als Leiter des Forstamtes Teisendorf/Oberbayern. Im gleichen Zeitraum promoviert und habilitiert sich der Verfasser an der Universität München, ehe er 1964 dem Ruf auf den Lehrstuhl für Waldbau an der Universität Freiburg folgt.

Als Leiter einer internationalen Arbeitsgruppe unternimmt Schmidt-Vogt zahlreiche Reisen in das Ausland, vor allem im Bereich der borealen Nadelwaldzone in Nordamerika und der ehemaligen Sowjetunion. Schwerpunkt der wissenschaftlichen Tätigkeit ist die Erarbeitung einer vierbändigen Monographie der Fichte. Sie ist in Mitteleuropa die verbreitetste, für die Forstwirtschaft wichtigste, zugleich aber umstrittenste Baumart. Eine weitere Schrift ist dem Thema „Musik und Wald“ gewidmet.

Helmut Schmidt-Vogt ist Ehrendoktor der Universität Helsinki, Ehrenprofessor der Universität Santiago del Estero, Argentinien, und Ehrenmitglied der Italienischen Akademie für Forstwissenschaft in Florenz. Er wurde 1986 emeritiert.

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