Forschungsarbeit: Das Heil ist aus den Juden

Das Heil ist aus den Juden

Studien zum historischen Jesus und seiner Rezeption im Urchristentum

THEOS – Studienreihe Theologische Forschungsergebnisse, Band 50

Hamburg 2001, 302 Seiten
ISBN 978-3-8300-0480-6 (Print)

Historischer Jesus, Jesus von Nazareth, Kriterienfrage, Synoptische Evangelien, Theologie, Urchristentum

Zum Inhalt

Dieses Buch, eine Sammlung von Studien und Vorträgen aus den Jahren 1996 bis 1999, verfolgt zwei Ziele.

Erstens will es den traditionsgeschichtlichen Hintergrund einiger für die Frage nach dem historischen Jesus zentraler Perikopen in den synoptischen Evangelien kritisch untersuchen. Dabei wird der jüdische Hintergrund der neutestamentlichen Schriften aufgrund neuerer Forschungsergebnisse rekonstruiert.
Zweitens will es die Frage nach dem historischen Jesus mit Blick auf die urchristliche Rezeption der mit Jesus von Nazareth in Verbindung gebrachten Überlieferungen hermeneutisch und theologisch präzisieren. Dazu wird von dem „Doppelten Unableitbarkeitskriterium“ Abstand genommen und statt dessen der Versuch unternommen, mit dem hier zum ersten Mal formulierten „Doppelten Ableitbarkeitskriterium“ zu arbeiten.

Die in diesem Buch untersuchten Texte, Q 3,16; 6,22; 11,30; 12,8; 17,24.26.30; Mk 3,1-6; 11,1-11; 13,3-27; Mt 5,38-48; 22,1-14; 23,1-39; Lk 6,27-36; 7,1-10.36-50 und 10,25-37, beziehen sich auf Jesus als Endzeitpropheten und Menschensohn, als Wundertäter und Kenner der pharisäischen Halacha und als geistbegabten Messias und Lehrer der Tora.
 

Gerbern S. Oegema, Dokkum (NL) 1958, Drs. theol. (1985), Vrije Universiteit Amsterdam, Dr. phil. (1989) in der Judaistik, Freie Universität Berlin, PD in der Theologie (1997), Universität Tübingen, lehrt Neues Testament und Antikes Judentum an der Universität Tübingen.



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