Doktorarbeit: Monetäre Bewertung von Eingriffen in Natur und Landschaft zur Ermittlung naturschutzrechtlicher Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen sowie von Ausgleichszahlungen

Monetäre Bewertung von Eingriffen in Natur und Landschaft zur Ermittlung naturschutzrechtlicher Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen sowie von Ausgleichszahlungen

Die Bewertung von Eingriffen in das Landschaftsbild am Beispiel von Windkraftanlagen

Umweltrecht in Forschung und Praxis, Band 2

Hamburg 2001, 276 Seiten
ISBN 978-3-8300-0441-7 (Print)

Ausgleichsmaßnahmen, Eingriffsregelung, Ersatzmaßnahmen, Landschaftsbild, Landschaftsschutz, Naturschutz, Naturschutzrecht, Rechtswissenschaft, Windkraftanlagen

Zum Inhalt

Die Autorin bricht in ihrem engagierten Werk das Tabu, Naturgüter monetär zu bewerten, und zeigt, dass eine solche Bewertung nicht nur zur Ermittlung des Umfangs von Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen herangezogen werden kann, sondern auch im Interesse des Naturschutzes ist. Es geht um die Frage, ob und wie der Natur im Rahmen der naturschutzrechtlichen Eingriffregelung ein Geldbetrag zugeordnet werden kann. Vorhandene Methoden der Monetarisierung werden dabei im Hinblick auf die an sie gestellten rechtlichen, naturschutzfachlichen und ökonomischen Anforderungen überprüft und weiterentwickelt.

Am Beispiel des Vorhabentyps Windkraftanlage werden die Möglichkeiten und Grenzen einer monetären Bewertung aufgezeigt. Dabei liegt der Schwerpunkt auf dem Eingriff in das Landschaftsbild. Solche Eingriffe zu bewerten, gestaltet sich angesichts der Komplexität der Zusammenhänge und der gerade beim Landschaftsbild weiten Interpretierbarkeit anerkannt schwierig.

Ein Bewertungsverfahren, das alle aufgeworfenen Fragen beantwortet, wird es daher kaum geben. Es gilt aber trotz der methodischen und inhaltlichen Schwierigkeiten, die naturschutzfachlichen, praktischen, rechtlichen und sonstigen Anforderungen an eine Bewertung herauszuarbeiten und so zu einer Vereinheitlichung der Verfahren zu kommen.



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