Doktorarbeit: Probleme und Bewältigungsstrategien von Ärztinnen mit Mammakarzinom

Probleme und Bewältigungsstrategien von Ärztinnen mit Mammakarzinom

Eine explorative Fall-/Kontrollstudie zum Krankheitsverhalten von Ärztinnen

HIPPOKRATES – Schriftenreihe Medizinische Forschungsergebnisse, Band 56

Hamburg , 212 Seiten

ISBN 978-3-8300-0231-4 (Print)

Zum Inhalt

In Hinblick auf das Fehlen von systematischen Studien, die die Probleme und Bewältigungsstrategien bei Ärztinnen und Ärzten mit chronischen Krankheiten erfassen, wurde in der vorliegenden Arbeit diese Thematik für einen speziellen Bereich, das Mammakarzinom, untersucht.

Die auffälligen Ergebnisse dieser Studie können in den folgenden fünf Kategorien zusammengefasst werden: Therapiebereich, Kontrollüberzeugung bezüglich Heilung, berufliche Situation, soziales Umfeld und Selbstwertgefühl und Körperbild. Aus den Ergebnissen kann ein Gesamtbild entworfen werden, welches die Situation der kranken Ärztinnen in der heutigen Gesellschaft widerspiegelt.

Dabei ist vor allem die Beziehung zum medizinischen System von besonderer Bedeutung. Einerseits zeigen sich die oft selbständig arbeitenden Ärztinnen diesem gegenüber kritsch, vertrauen andererseits aber stark auf schulmedizinische therapeutische Maßnahmen. Durch die starke berufliche Einbindung nimmt der Freundeskreis eine weniger bedeutende Rolle ein. Daher können sich Ärztinnen im Krankheitsfall nur in geringerem Maß auf die von ihm erhoffte Unterstützung verlassen.

Ein Großteil der erfassten Probleme ist weder brustkrebs- noch ärztinnenspezifisch, sondern beleuchtet die Problematik des Rollenkonfliktes der kranken Ärztin als Patientin bzw. des kranken Arztes als Patient. Daher können die gegenwärtigen Befunde verallgemeinernd auf die Situation von Ärztinnen und Ärzten im Fall von bedrohlichen Erkrankungen übertragen werden.

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