Doktorarbeit: Verknappung medizinischer Ressourcen und Arzthaftung

Verknappung medizinischer Ressourcen und Arzthaftung

Studien zur Rechtswissenschaft, Band 67

Hamburg , 206 Seiten

ISBN 978-3-8300-0165-2 (Print)

Zum Inhalt

Die Reformierung des deutschen Gesundheitswesens hat sich über Jahre zu einer stetigen Aufgabe und immer neuen Herausforderung für alle beteiligten Akteure entwickelt. Bei immer kürzeren Halbwertzeiten für Gesundheitsreformgesetze und offensichtlich immer neuen Ideen zur Kosteneinsparung ist eine zunehmende Verunsicherung der Ärzte festzustellen. Welche Leistungen dürfen sie noch erbringen? Wie müssen Kassenärztliche Vereinigungen und Krankenkassen auf angeblich unwirtschaftliche weil teure Behandlungen reagieren? Haben Patienten noch Anspruch auf alle erforderlichen Leistungen? Haftet der Arzt straf- und zivilrechtlich, wenn er medizinisch notwendige aber durch die Krankenversicherungen nicht bezahlte Leistungen unterläßt? Gibt es neben dem medizinischen Standard einen davon abweichenden sozialversicherungsrechtlichen Behandlungsstandard? Wie wirken sich die Budgetierungen im Gesundheitswesen auf die ärztliche Praxis aus? Nach welchen Kriterien soll der Arzt knappe medizinische Ressourcen auf nachfragende Patienten verteilen?

Der Autor, selbst als Rechtsanwalt auf dem Gebiet des Vertragsarztrechts tätig, befaßt sich in seiner aktuellen Abhandlung mit dem Titel „Verknappung medizinischer Ressourcen und Arzthaftung“ mit vorliegenden Fragen. Er stellt zunächst die grundlegenden Prinzipien sowohl des Arzthaftungs- als auch des Sozialversicherungsrechts und mögliche Konflikte zwischen beiden Rechtsgebieten dar. Schließlich zeigt der Autor detaillierte Lösungsansätze auf, wie die unterschiedlichen Anforderungen des Arzthaftungs- und des Sozialversicherungsrechts miteinander in Einklang gebracht werden können.

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