Zum Inhalt
Strafe ist ein unangenehmes Übel und bedarf daher einer moralischen Rechtfertigung. Die Ausarbeitung solcher Rechtfertigungen ist die zentrale Aufgabe der Straftheorien. Dieses Buch führt in die wichtigsten Straftheorien ein und stellt ihre wesentlichen Argumente, Voraussetzungen und Kritikpunkte dar.
Untersucht werden der Retributivismus, der Konsequentialismus, der Expressivismus, die Fair-Play-Theorie, die Theorie des Rechtsverlusts, die Theorie der Selbstverteidigung, der Pluralismus sowie der Strafabolitionismus. Dabei werden klassische und moderne Antworten auf die Frage nach der Rechtfertigung der Strafe systematisch dargestellt und kritisch analysiert.
Bibliografische Daten
| Autor | Mohammadhassan Khishtandar |
| Titel | Einführung in die Straftheorien |
| Seiten | 100 |
| Erscheinungsjahr | 2026 |
| Erscheinungsdatum | 31.07.2026 |
| Ort | Hamburg |
| ISBN (Print) | 978-3-339-15066-0 |
| eISBN (eBook) | 978-3-339-15067-7 |
| Schriftenreihe | CRIMINOLOGIA – Interdisziplinäre Schriftenreihe zur Kriminologie, kritischen Kriminologie, Strafrecht, Rechtssoziologie, forensischen Psychiatrie und Gewaltprävention |
| Band | 52 |
Über Mohammadhassan Khishtandar
Dr. jur. Mohammadhassan Khishtandar (1987 im Iran) ist iranischer Jurist, Kriminologe und Philosoph.
Nach seinem Studium der Rechtswissenschaften an der Shahid-Beheshti-Universität in Teheran (LL.B.) absolvierte er die landesweite Aufnahmeprüfung für den Masterstudiengang Strafrecht und Kriminologie. Im Jahr 2010 belegte er unter 53.159 Teilnehmern den ersten Platz und erhielt damit die Zulassung zum Masterstudium (LL.M.) an der Universität Teheran, das er erfolgreich abschloss.
Nach seinem Umzug nach Deutschland im Jahr 2017 setzte er seine wissenschaftliche Laufbahn fort. An der Philipps-Universität Marburg absolvierte er den Masterstudiengang „Grundzüge des deutschen Rechts“ (LL.M.) mit Schwerpunkt Strafrecht und schloss diesen mit der Note „sehr gut“ ab. Anschließend promovierte er im Fach Rechtswissenschaft an der Leibniz Universität Hannover. Seine Dissertation widmete sich der „Cyberkriminologischen Erklärung von ausländerfeindlicher Hate Speech im Internet“. Parallel zu seiner Promotion absolvierte Khishtandar ein Fernstudium der Philosophie an der Laudius Akademie, das er ebenfalls mit der Note „sehr gut“ abschloss.
Seit 2012 ist Khishtandar Mitglied der Iran Central Bar Association in Teheran, einer der größten und renommiertesten Anwaltskammern des Iran, und als zugelassener Rechtsanwalt tätig. Neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit beschäftigt er sich mit der Übersetzung juristischer und philosophischer Fachliteratur aus dem Deutschen und Englischen ins Persische.
Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte liegen insbesondere im Strafrecht, in der Kriminologie und in der Strafphilosophie. Zu seinen Veröffentlichungen zählen unter anderem „Cyberkriminologische Erklärung von ausländerfeindlicher Hate Speech im Internet“ (2024), „Einführung in die philosophische Kriminologie“ (2025) und „Einführung in die Straftheorien“ (2026).
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