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Coverabbildung: Forschungsarbeit, „Die Transaktionskostentheorie und die Prinzipal-Agenten-Theorie aus der Public Health-Perspektive mit Fokus auf den Medizinischen Versorgungszentren in Deutschland“ von Fabian Renger / Attila Czirfusz

Fabian Renger / Attila Czirfusz Die Transaktionskostentheorie und die Prinzipal-Agenten-Theorie aus der Public Health-Perspektive mit Fokus auf den Medizinischen Versorgungszentren in Deutschland

Hamburg 2026, 130 Seiten

Zum Inhalt

In der Monografie „Die Transaktionskostentheorie und die Prinzipal-Agenten-Theorie aus der Public Health-Perspektive mit Fokus auf den Medizinischen Versorgungszentren in Deutschland“ geht um das Kennenlernen der Transaktionskostentheorie sowie der Prinzipal-Agenten-Theorie als bisher von den Autoren Fabian Renger und Attila Czirfusz im Rahmen der ersten beiden Monografien zum Thema Institutionenökonomik und Medizinisches Versorgungszentrum noch nicht behandelte Bereiche im Rahmen der Forschung für Public Health.

Zunächst werden wie immer die Grundlagen beider institutionstheoretischer Teilbereiche umfangreich erläutert, um dann zu theoretischen Schlüssen und praktischen Handlungsempfehlungen für Public Health zu gelangen. Hierbei wird in den letzten Kapiteln ein besonderes Augenmerk auf die derzeitige medizinökonomische Entwicklung der Medizinischen Versorgungszentren in Deutschland gerichtet.

Thematisch schließt die Arbeit an die Dissertation von Fabian Renger und die letzten beiden Monografien der Autoren an, und zwar in transaktionsökonomischer Hinsicht. Hier wird natürlich wieder nur ein möglicher Teilbereich der Aspekte aus der Dissertation für weitere Forschung beleuchtet. Die Transaktionskostentheorie ist der Neuen Institutionenökonomie zuzuordnen. Sie beschäftigt sich mit den Kosten, die bei Transaktionen entstehen. Untersuchungsgegenstand stellen die individuellen Austauschbeziehungen zwischen Akteuren dar. Unter den Transaktionskosten werden der Aufwand für Informationen, Einigung, Steuerung und Kontrolle des Austausches subsummiert. Es erfolgt ein Kostenvergleich zwischen Alternativen mit dem Ziel die kostengünstigste Alternative zu identifizieren. Das Effizienzkriterium wird durch den sparsamen Einsatz knapper Ressourcen für die Leistungserstellung als auch für die Leistungsabwicklung und Organisation der Leistungserbringung gebildet.

Im Grunde genommen ist die Prinzipal Agent Theorie ein theoretisches Modell, welches die Interaktion zwischen zwei interdependenten Wirtschaftssubjekten mit unterschiedlichem Informationsstand abbildet. Auf der einen Seite steht der Prinzipal, welcher einen Auftrag erteilt und auf der anderen Seite der besser informierte Agent als Auftragnehmer und Erbringer geforderter Leistungen. Beide wollen ihren eigenen Nutzen maximieren, doch durch die ungleiche Informationsverteilung entstehen Ineffizienzen, welche bis zu Marktversagen führen können.

Nachdem die Gesetzeslage weiter geöffnet ist, hängt die zukünftige Entwicklung der Medizinischen Versorgungszentren wesentlich davon ab, welche Interessen sich durchsetzen. Neben den niedergelassenen Ärzten verfolgen aus dem Kreis der Stakeholder insbesondere Krankenhäuser und das Gesundheitssystem Interessen aus Sicht von medizinischem Angebot und wirtschaftlichem Ergebnisbeitrag sowie der Finanzierung. Die Patienten wünschen sich auf der anderen Seite eine optimale Organisation der Gesundheitsversorgung insgesamt und beeinflussen damit die Entwicklung durch Nachfrage und Präferenz der Anlaufpunkte.

Bibliografische Daten

Autor:innen Fabian Renger / Attila Czirfusz
Titel Die Transaktionskostentheorie und die Prinzipal-Agenten-Theorie aus der Public Health-Perspektive mit Fokus auf den Medizinischen Versorgungszentren in Deutschland
Seiten 130
Erscheinungsjahr 2026
Ort Hamburg
ISBN (Print) 978-3-339-15008-0
eISBN (eBook) 978-3-339-15009-7
Schriftenreihe Schriftenreihe Gesundheitswissenschaften
Band 38

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