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Coverabbildung: Doktorarbeit, „Zur Volks- und Kunstmusik Rumäniens“ von Daniela Smarandescu

Daniela Smarandescu Zur Volks- und Kunstmusik Rumäniens

Transkulturelle Vermittlungsaspekte

Hamburg 2026, 614 Seiten

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Zum Inhalt

Schwerpunkt der Studie „Zur Volks- und Kunstmusik Rumäniens – Transkulturelle Vermittlungsaspekte“ ist das Bemühen um Aktualisierung transkultureller Erfahrungen. Dazu ist es zwingend erforderlich, nationale und identitätsprägende Gegebenheiten zu eruieren, um (zielerschließend) transnationale kulturelle Bindungen herzustellen. Die Autorin ist überzeugt, dass der Musikunterricht eine Bühne darstellen kann, auf der die Beteiligten musikbezogene Identitäten erleben und nachspüren und – dank der Begegnung mit der rumänischen (Musik-)Kultur – zur Förderung eines kulturübergreifenden Kollektivgefühls beiträgt.

Die dieser Abahndlung angefügten Unterrichtsentwürfe präsentieren diverse kulturelle Kontexte und Situationen, deren Erfassung und Verständnis durch die Lernenden die Ableitung adäquater Handlungsstrategien ermöglicht. Somit unterstützen sie die Entwicklung einer transkulturellen Kompetenz.

Um eine solide Forschungsbasis zu garantieren, bedurfte es einer historischen Aufbereitung der Quellen, der Präsentation der althergebrachten rumänischen Volksmusik in Verbindung zu den usuellen Praktiken und Traditionen, die nicht allein identitätsstiftend für das Gemeinwesen waren und sind, sondern eine Inspirationsquelle für viele Generationen rumänischer Komponisten darstell(t)en. Zudem ist der Fokus gelegt auf die Entwicklung der Nationalschule, ausgehend von den ersten Harmonisierungen der Volks- und populären Lieder bis hin zur Entstehung einer universellen und avantgardistischen Musiksprache heutiger Zeit, die letztendlich auf der ‚Morphologie‘ tradierter Musik basiert. Das bedeutet im Klartext, dass man die „Natur“ kennenlernt, aus der sie entsprungen sind; denn nur so finden sich Erklärungsmuster für die vielfältigen Merkmale der Lieder in der rumänischen Folklore.

Die hoffnungsvolle Vision vieler Komponisten des ungarisch-rumänischen Raumes, insbesondere Bartóks oder Enescus, dass der Musik völkerverbindende Kräfte innewohnen, bleibt verbindlich für die heutige globalisierte Welt, in der alle Nationen gleichberechtigt respektiert und gefördert werden durch (trans-)kulturelle Bildung.

Bibliografische Daten

Autorin Daniela Smarandescu
Titel Zur Volks- und Kunstmusik Rumäniens
Untertitel Transkulturelle Vermittlungsaspekte
Seiten 614
Erscheinungsjahr 2026
Ort Hamburg
ISBN (Print) 978-3-339-14784-4
eISBN (eBook) 978-3-339-14785-1
Schriftenreihe EUB. Erziehung – Unterricht – Bildung
Band 223

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