NEU + Tipp
Coverabbildung: Sammelband, „Artifizielle Emotionalität? Interdisziplinäre Perspektiven auf Emotionsforschung und Künstliche Intelligenz“ von Paulina Albrecht / Simon Prahl / Maximilian Irion (Hrsg.)

Paulina Albrecht / Simon Prahl / Maximilian Irion (Hrsg.) Artifizielle Emotionalität? Interdisziplinäre Perspektiven auf Emotionsforschung und Künstliche Intelligenz

Hamburg 2026, 124 Seiten

Zum Shop eBook-Anfrage

Zum Inhalt

Artifizielle Emotionalität – kann KI Emotionen imitieren, evozieren oder sogar selbst fühlen?

Dieser Sammelband verknüpft Beiträge aus Technik, Literaturdidaktik und Linguistik, um das Spannungsfeld zwischen menschlichem Erleben und maschineller Emotionsdarstellung neu zu vermessen. Das Ergebnis ist ein kritischer Wegweiser für alle, die sich mit den Chancen, Grenzen und ethischen Implikationen von KI im Umgang mit Gefühlen, Sprache und Lernen auseinandersetzen wollen – und dabei die Beziehung zwischen Mensch und Maschine neu denken möchten.

Die Beiträge

Vorwort

Roland Ißler

Artifizielle Emotionalität? Eine Einleitung

Paulina Albrecht, Maximilian Irion und Simon Prahl

I. Technische Perspektivierung

Von Token zu Gefühl. Wie Sprachmodelle Emotionen repräsentieren – technischer Blick für die Geisteswissenschaften

Fabian Kirschenmann

Praxisbericht Robotic Emotional Intelligence (R.E.I.)

Elisa Aricò, Arianna Marrone, Noah Perli und Elia Vismara

II. Didaktische Perspektivierung

Emotionale Intelligenz fördern mit literarischen Texten und KI – Eine explorative Untersuchung aus deutschdidaktischer Perspektive

Luca Leon Haase

III. Linguistische Perspektivierung

“I know you have the emotions to say I love you” – Emotionen im Sprechen mit und über KI

Tamara Bodden

„Ich versuche, immer neutral zu bleiben :)“ – Emotionale Abwehrstrategien in der Human-Computer-Interaction über die Geschlechtlichkeit von KI

Patricia Bau

IV. Experimentelle Perspektivierung

Emotionsforschung feat. KI – Über Skateboarder und artifizielle Emotionalität. Eine Gesprächsskizze

Simon Prahl

Bibliografische Daten

Herausgeber Paulina Albrecht / Simon Prahl / Maximilian Irion (Hrsg.)
Titel Artifizielle Emotionalität? Interdisziplinäre Perspektiven auf Emotionsforschung und Künstliche Intelligenz
Seiten 124
Erscheinungsjahr 2026
Erscheinungsdatum 20.02.2026
Ort Hamburg
ISBN (Print) 978-3-339-14756-1
eISBN (eBook) 978-3-339-14757-8
Schriftenreihe Studien zur Romanistik
Band 40

Zu den Autor*innen

Paulina Albrecht studiert Französisch, Geographie und Deutsch für das Lehramt an Gymnasien. Sie ist aktuell an der Goethe-Universität Frankfurt am Main als studentische Hilfskraft im BMBF-geförderten Verbundprojekt „ViFoNet – Videobasierte Fortbildungsmodule zum digital gestützten Unterrichten im Netzwerk bundesdeutscher Videoportale“ am Institut für Romanische Sprachen und Literaturen am Lehrstuhl von Prof. Dr. Ißler angestellt. Weiterhin ist sie als studentische Hilfskraft am Institut für Humangeographie angestellt. Ihre Interessen liegen an der Schnittstelle von Fremdsprachendidaktik, Literaturwissenschaft und digitaler Bildung. Insbesondere beschäftigt sie sich mit dem Einsatz Künstlicher Intelligenz im Französischunterricht.

Elisa Aricò, Arianna Marrone, Noah Perli und Elia Vismara sind Schüler*innen des naturwissenschaftlichen Gymnasiums Instituto Rainerum mit Schwerpunkt Robotik sowie technologischer Fachoberschule in Mechatronik mit dem Schwerpunkt Energie in Bozen. Sie arbeiten als Gruppe an der Erforschung von Emotionen im Kontext von (humanoiden) Robotern und haben durch die Vorstellung ihres Projekts R.E.I. 2024 in New York (USA) bei der Genius Olympiad in Rochester den dritten Platz gewonnen. Unterstützt werden sie u. a. von ihrem Lehrer Julian Sanin.

Patricia Bau studierte Germanistik und Soziologie an der Universität Kassel. In ihrem Promotionsprojekt erforscht sie (Ent-)Tabuisierungsstrategien in den Diskursen über die Wechseljahre und über die Midlife-Crisis. Ihre Forschungsschwerpunkte sind: Diskurslinguistik, linguistische Tabuforschung, Internetkommunikation, Gender Studies und linguistische KI-Forschung.

Tamara Bodden (Dr.) arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Germanistik der Universität Kassel. Ihre diskurslinguistische Promotion schrieb sie von 2018–2022 zur öffentlichen Finanzierung des Kulturbetriebs am Beispiel der Defizitdebatte im Rahmen der documenta 14. Aktuell forscht sie zur sprachlichen Inszenierung von Geschlecht bei Robotern und KI und zu Toxizität auf Twitch. Ihre weiteren Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Diskursforschung, Intertextualität, Kunstkommunikation sowie Game Studies.

Luca Leon Haase ist seit 2025 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Germanistische Literaturdidaktik an der Justus-Liebig-Universität Gießen und verfolgt sein Dissertationsprojekt ADAPT-D. Zuvor studierte er Germanistik, Anglistik und Pädagogik (Lehramt an Gymnasien, 2020−2024) und war als Lehrkraft am Schulamt für den Hochtaunuskreis und Wetteraukreis (2023−2024) angestellt. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der empirischen Unterrichtsforschung unter pädagogisch-psychologischen und fachdidaktischen Prämissen (ADAPT-D: adaptiver Literaturunterricht im Zweiten Bildungsweg).

Maximilian Irion ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im BMBF-geförderten Verbundprojekt „ViFoNet – Videobasierte Fortbildungsmodule zum digital gestützten Unterrichten im Netzwerk bundesdeutscher Videoportale“ am Institut für Romanische Sprachen und Literaturen der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Seine Forschungsschwerpunkte beziehen sich auf Fragen an der Schnittstelle von romanistischer Fachdidaktik und empirischer Bildungsforschung, insbesondere im Kontext von Kompetenzmodellierung und -erfassung, Interventionsforschung, digitalen Medien und KI-Anwendungen.

Roland Ißler (Prof. Dr.) studierte Romanistik und Germanistik in Greifswald, Clermont-Ferrand, Münster und Bochum, war 2006–2013 wissenschaftlicher Mitarbeiter, 2013–2023 Akademischer Rat bzw. Junior-Professor am Institut für Klassische und Romanische Philologie der Universität Bonn sowie Lehrstuhlvertreter in Bochum, Duisburg-Essen und Frankfurt am Main und ist seit 2023 Professor für Romanistische Didaktik und transkulturelles Lernen, Schwerpunkt Literaturdidaktik, am Institut für Romanische Sprachen und Literaturen der Goethe- Universität Frankfurt am Main.

Fabian Kirschenmann studiert Technische Kybernetik an der Universität Stuttgart. Sein Studienschwerpunkt liegt auf der Regelungstechnik, Lernen und der Modellierung komplexer Systeme. Er ist Teil des Cybernetic Research Fellowship Programms der Stuttgart School for Talents und Mitglied des Fakultätsrats der Fakultät 7 – Konstruktions-, Produktions- und Fahrzeugtechnik. Seit 2024 arbeitet er als IT-Werkstudent bei der Boston Consulting Group, wo er interne IT-Prozesse mitgestaltet.

Simon Prahl ist studentische Hilfskraft und Tutor am Institut für Romanische Sprachen und Literaturen am Lehrstuhl der Literaturwissenschaft des Französischen und Italienischen von Prof. Dr. Christine Ott an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Er ist Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes und Teil der Studiengruppe „Appropriation. Ethische, ästhetische und politische Dimensionen von Aktualisierung“. Er schreibt zum Thema „Queere Aktualisierung von Dantes Commedia“ seine Abschlussarbeit.

Weiteres Buch der Herausgeber

Erwerbungsvorschläge

Sie können Ihrer Bibliothek auch einen Erwerbungsvorschlag für dieses Buch unterbreiten.

Bibliografische Angaben in Zotero importieren-Import

Mit der Browser-Erweiterung Zotero Connector können Sie die auf dieser Seite hinterlegten COinS-Metadaten direkt in Ihre Literaturverwaltung übernehmen.

Weitere Exportformate für Katalogisierung und Zitation

MARC 21

MARC 21 herunterladen

BibTeX

BibTeX herunterladen

RIS (für EndNote, Zotero, Citavi …)

RIS herunterladen