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Coverabbildung: Forschungsarbeit, „Verbotene Korrespondenz aus nationalsozialistischen Konzentrationslagern“ von Jean-Louis Rouhart

Verbotene Korrespondenz aus nationalsozialistischen Konzentrationslagern

Illegale Briefe und Karten von KZ-Häftlingen

Hamburg , 224 Seiten

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Das vorliegende Werk ist das Ergebnis einer sorgfältigen Untersuchung illegaler Briefe und Karten aus verschiedenen national-sozialistischen Konzentrationslagern. Durch ihre Authentizität eröffnet diese Korrespondenz einen unmittelbaren Zugang zur Welt der Lager und zur Denkweise der Häftlinge.

Unabhängig von ihrem historischen Interesse und ihrem emotionalen Aspekt – sie sind oft die letzten Nachrichten oder sogar die letzten Spuren der Opfer – und der Tatsache, dass diese Briefe zu den wenigen persönlichen Dokumenten gehören, die aus dieser Zeit erhalten geblieben sind, überraschen diese Quellen durch ihre Unmittelbarkeit. Sie erwecken seltsamerweise den Eindruck, als seien sie gerade erst geschrieben worden. In seiner Studie vertritt der Verfasser die These, dass die illegale KZ-Korrespondenz zu einem besseren Verständnis der KZ-Problematik beiträgt und wie auch andere Quellengattungen einen epistemologischen Wert aufweist.

In der Studie wird diese „verbotene“ Korrespondenz aus NS-Konzentrationslagern unter verschiedenen Aspekten analysiert. Nach der Erörterung der Frage, inwiefern illegale KZ-Briefe wegen ihrer Form oder ihres Inhalts als illegal zu betrachten sind, wird auf den Umfang dieser Briefe hingewiesen. Nach der Untersuchung der Bedeutung dieser illegalen Briefe für die Häftlinge werden deren verschiedene Funktionen unterschieden. Danach werden die formalen und inhaltlichen Merkmale mehrerer Kategorien illegaler Briefe (darunter gestaltete Formulare und Briefe, Post mit geheimen Botschaften, Kassiber einschließlich der „internen“ Kassiber, aus „Todeszügen“ geworfene Zettel, auf dem Lagergelände versteckte Schriftstücke …) unter die Lupe genommen. Die linguistischen und stilistischen Aspekte der illegalen KZ-Briefe werden ebenfalls beschrieben. Des Weiteren wird in der Studie versucht, die Identität der Verfasser und der Vermittler dieser Briefe näher zu bestimmen.

Im Anhang findet der Leser eine Reihe von Briefen (oder Auszügen aus Briefen), die kommentiert und ins Französische übersetzt sind und die vielfältigen Facetten dieser bemerkenswerten Korrespondenz veranschaulichen.

Bibliografische Daten

Autor Jean-Louis Rouhart
Titel Verbotene Korrespondenz aus nationalsozialistischen Konzentrationslagern
Untertitel Illegale Briefe und Karten von KZ-Häftlingen
Seiten 224
Erscheinungsjahr 2026
Ort Hamburg
ISBN (Print) 978-3-339-14728-8
eISBN (eBook) 978-3-339-14729-5
Schriftenreihe Studien zur Geschichte des Nationalsozialismus
Band 7

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