Gerhard Rottenwöhrer Beiträge zu Geschichte und Lehre väterzeitlicher und mittelalterlicher „Ketzer“
Teilband I / II
Hamburg 2025, 1142 Seiten
Zum Inhalt
Wenn die großen und breiten Straßen abgegangen sind, bleiben in der Forschung noch genügend Neben- und Seitenwege übrig. Aber auch neue Straßen, die man vorher hatte beiseite liegen lassen. Mit solchen befasst sich dieses Buch.
Sein Verfasser ergänzt und berichtigt einerseits, was schon behandelt wurde. So vor allem, was das Katharertum anbelangt: seien es Quellen, seien es weitere Namen im Katharerverzeichnis. Außerdem werden die Gläubigen stärker berücksichtigt. Ferner wird der bisherige Forschungsbericht bis zum Jahr 2020 in die Gegenwart fortgesetzt.
Dazu gesellen sich Untersuchungen zum Valdensertum und ein Verzeichnis namentlich bekannter Valdenser. Schließlich geht es um eine Geschichte der Armutsstreitigkeiten im Franziskanerorden. Daraus ergab sich ein Verzeichnis der Spiritualen, Fratizellen und Beginen, die in der Quellen erwähnt werden.
Um Auskünfte aus verlorenen Schriften mitzuteilen, die väterzeitliche Manichäer, Heterodoxe und innerkirchliche Abweichler oder Sonderlehren betreffen, werden jene Auskünfte vorgeschaltet, die Photios in seinem Myriobiblion/Bibliotheca macht.
Bibliografische Daten
| Autor | Gerhard Rottenwöhrer |
| Titel | Beiträge zu Geschichte und Lehre väterzeitlicher und mittelalterlicher „Ketzer“ |
| Untertitel | Teilband I / II |
| Seiten | 1142 |
| Erscheinungsjahr | 2025 |
| Erscheinungsdatum | 28.10.2025 |
| Ort | Hamburg |
| ISBN (Print) | 978-3-339-14664-9 |
| eISBN (eBook) | 978-3-339-14665-6 |
| Schriftenreihe | THEOS – Studienreihe Theologische Forschungsergebnisse |
| Band | 184 |
Über Gerhard Rottenwöhrer
Prof. Dr. Gerhard Rottenwöhrer ist katholischer Theologe und war über viele Jahre in Forschung und Lehre tätig. Nach dem Theologiestudium in Freising und München war er zunächst in der Pfarrseelsorge im Erzbistum München und Freising tätig, bevor er sich der wissenschaftlichen Arbeit widmete. 1982 wurde er promoviert, 1986 folgte die Habilitation im Fach Dogmatik.
Er wirkte als Hochschullehrer an der Ludwig-Maximilians-Universität München, zunächst als Akademischer Rat, später als Privatdozent und außerplanmäßiger Professor. Seine Forschung konzentrierte sich insbesondere auf die theologiegeschichtliche Entwicklung und Rezeption des Begriffs der „basileia tou theou“ sowie auf die Geschichte religiöser Bewegungen wie der Katharer. Mit seinen Arbeiten leistete er einen Beitrag zur differenzierten historischen und systematischen Erschließung theologischer Grundbegriffe.
2011 beendete er seine Lehrtätigkeit. Seine akademische Laufbahn ist geprägt von einem intensiven Interesse an theologischer Kontinuität und Wandel über die Jahrhunderte hinweg.
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