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Bedingte Gegenleistungen im IFRS-Abschluss

Eine kritische Analyse der bilanziellen Abbildung beim Erwerb von at cost bewerteten langfristigen, nicht-finanziellen Vermögenswerten

Münsterische Schriften zur Rechnungslegung und Wirtschaftsprüfung, Band 8

Hamburg , 250 Seiten

ISBN 978-3-339-14108-8 (Print)

ISBN 978-3-339-14109-5 (eBook)

Zum Inhalt

Bedingte Gegenleistungen als Kaufpreiszahlungen, die in Abhängigkeit eines vordefinierten künftigen, ungewissen Ereignisses zu entrichten sind, finden oftmals Anwendung, wenn Vertragsparteien keinen Konsens über einen unbedingten Kaufpreis erzielen können. Darüber hinaus können sie als Vertragsinstrument dienen, das es den Vertragsparteien ermöglicht, sich die Chancen und Risiken bezüglich der Entwicklung des Transaktionsobjekts zu teilen.

Transaktionsobjekte, für die bedingte Gegenleistungen regelmäßig vereinbart werden, sind immaterielle Vermögenswerte i. S. d. IAS 38, Sachanlagen i. S. d. IAS 16 sowie zu Investitionszwecken gehaltene Immobilien i. S. d. IAS 40. Das IFRS-Normengefüge enthält derzeit unterdessen keine expliziten Vorschriften zur Bilanzierung bedingter Gegenleistungen für den Erwerb einzelner Vermögenswerte. Vor diesem Hintergrund hat sich das IFRS IC von 2011–2016 mit der Thematik befasst. Das Projekt wurde jedoch ohne Ergebnis eingestellt und schließlich an den IASB weiterempfohlen. Bislang hat der IASB noch nicht an dem Projekt gearbeitet. In der Bilanzierungspraxis hat sich daher eine diversity in practice herausgebildet.

Dies nimmt die Verfasserin zum Anlass, zu analysieren, wie bedingte Gegenleistungen sachgerecht, d. h., hinsichtlich des Ziels der IFRS-Rechnungslegung, der Vermittlung entscheidungsnützlicher Informationen, zu bilanzieren sind. Die Verfasserin widmet sich zunächst den einschlägigen bilanziellen Fragestellungen – wie bspw. der Passivierung einer für die bedingte Gegenleistung anzusetzenden Schuld oder dem Umfang der Berücksichtigung der bedingten Gegenleistung in den Anschaffungskosten – isoliert für die Aktiv- und die Passivseite der Bilanz.

Anschließend analysiert die Verfasserin die Wechselwirkungen aus der Bilanzierung auf Aktiv- und Passivseite und würdigt diese kritisch. Dabei erarbeitet die Verfasserin zudem Vorschläge zur Konkretisierung und Anpassung der bestehenden Regelungen des gegenwärtig gültigen IFRS-Normengefüges.

Ihr Werk im Verlag Dr. Kovač

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